Lagerung meiner Sammlung

Bis zur Eröffnung des Museums sind alle Geräte in einem sicheren Abstellraum gelagert. Der Raum ist geheizt und trocken, abgedunkelt und geruchsarm. Computer, Konsolen und Zubehör bzw. deren Verpackungen sind in Luftpolsterfolie gehüllt, dann in Kartons gepackt und in einem Regal abgestellt.

Lager Sonsbeck (4)

Polsterung

Größere Geräte ohne Verpackung, wie etwa ein iMac, sind gut in grobere Luftpolsterfolie aufgehoben, sonst ist feinere mit folgenden Kenndaten gut geeignet:

  • Maße: 100 m x 1 m

  • Papphülsen-Innendurchmesser: 76 mm

  • Noppenbreite: ca. 10 mm

  • Noppenhöhe: ca. 5 mm

Eine Rolle kostet bei eBay etwa 17 Euro (mit Versand).

Geräte und Verpackungen, die besonders gegen Vergilbung geschützt werden müssen, sind in Luftpolsterfolie mit Papierkaschierung eingewickelt. Diese spezielle Art der Luftpolsterfolie ist mit braunem Kraftpapier kaschiert; eine Rolle kostet im Handel etwa 45 Euro (inkl. Versand).

  • Maße: 50 m x 1,5 m

  • Folienstärke: 75 my

  • Qualität: 3-lagig (Folie-Noppen-Folie+Papier)

  • Noppenbreite: ca. 10 mm

  • Noppenhöhe: ca. 5 mm

Kartons

Kleine Geräte kommen thematisch mit anderen in einen Karton. Die Themen sind: Heimcomputer, Pong-Konsolen, Spielkonsolen, Heimcomputerzubehör und Spielkonsolenzubehör. Große Geräte stehen direkt im Regel. Die verwendeten Kartons sind Umzugskartons:

  • Maße: 600 x 330 x 340mm (Volumen damit ca. 70 Liter)

  • Qualität: 2-wellig, 3-fach verstärkte Seitengriffe, extra starker doppelter Boden (Schmetterlingsboden)

  • Tragkraft: ca. 40kg

25 Kartons kosten inkl. Versand kosten ca. 30 Euro.

Regale

Die Kartons sind in Kunststoffregalen untergebracht.

2 Comments

  1. M. Werthmann

    Ich hab‘ auch noch einige alte Computer und Konsolen mit Zubehör, und noch reichlich Software auf Disketten ( 3,5 und 5,25 Zoll ) für diverse Systeme ( hauptsächlich C64, Amiga, Atari ST ). Ein paar Geräte sind „kaputt-gebastelt“ worden und nur noch als „Ersatzteillager“ zu gebrauchen, andere funktionieren immer noch einwandfrei und werden ab und zu sogar ‚mal aufgebaut und benutzt ( in den letzten Jahren mangels Stellplatz viel seltener ). Leider sind viele der Geräte mehr oder minder vergilbt, teilweise auch verkratzt oder gar gebrochen. Mein ( unvollständig und defekt gekaufter ) Sinclair ZX81 wäre noch zu retten, aber dafür müsste ich entweder eine Folientastatur für teures Geld neu herstellen lassen oder ( was ich wohl bald versuchen werde ) die Tastatur eines defekten C64 um-löten und den ZX81 auch direkt in dessen Gehäuse verbauen.

    Ich wohn‘ übrigens bei Iserlohn, und bei der ersten Gelegenheit komm‘ ich gerne nach Dortmund-Huckarde, um das Computerspiele-Museum zu besuchen.

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