Zum ersten Mal bin ich in Tunesien, und für diesen Aufenthalt bleiben wir auf Djerba.11Djerba ist eine rund 514 km² große Mittelmeerinsel im Golf von Gabès vor der Südostküste Tunesiens. Im Südwesten trennen die Insel bei Ajim nur etwa 2 km Wasser vom Festland. Wir reisen aus Deutschland an und landen am Flughafen Djerba-Zarzis (DJE). Der internationale Flughafen liegt bei Mellita im Nordwesten der Insel, westlich von Houmt Souk.
Es ist warm, richtig warm. Viel unternehmen wir nicht. Wir lassen die Tage ruhig angehen, gehen immer wieder spazieren und machen einen Ausflug mit der Kutsche. Für diesen Aufenthalt reicht uns das.
Weiße Häuser und ein großer Pool
Wir wohnen im Djerba ResortDjerba ResortUnterkunftMidoun · TunesienFerienhotel bei Midoun auf Djerba, früher als Vincci Djerba Resort geführt. Anlage mit Außenpool, Garten und der Poolbar Freesia. Hotelplan nennt 416 Zimmer; der Betreiber gibt 20000 Quadratmeter Garten an (Angaben von 2026, kein Nachweis für 2005).Offizielle Website (https://www.djerba-resort.com/en).2wiederkehr2Das Hotel ist auch unter seinem früheren Namen Vincci Djerba Resort bekannt. Weiße Gebäude rahmen die Anlage ein, mit Rundbögen, Balkonen und kleinen runden Öffnungen in den Fassaden. Davor stehen Palmen. Zwischen den Häusern liegen bepflanzte Wege und Rasenflächen; rund um den großen Pool wird es deutlich lebhafter. Das Hotel hat rund 400 Zimmer und 20 000 m² Garten.

Im Wasser steht eine kleine Palmeninsel. An anderer Stelle sitzt die Poolbar Freesia unter einem flachen Pavillondach. Wasser, Palmen und die hellen Fassaden bestimmen hier das Bild. Die Anlage bietet reichlich Platz, um sich auch ohne größeres Tagesprogramm aufzuhalten.

Auch beim Essen ist für Auswahl gesorgt. Auf dem Süßspeisenbuffet stehen Platten mit Gebäck und kleinen Desserts dicht nebeneinander.

Midoun
Bei unseren Spaziergängen bekommen wir etwas vom Alltag außerhalb des Hotels mit. In MidounMidounStadt / OrtMedenine · Tunesien33,8200° N · 11,0000° OStadt im Nordosten der Insel Djerba im Gouvernement Medenine. Die Einwohnerzahl bezieht sich auf die gesamte Gemeinde, nicht nur auf den Stadtkern.Google Maps stehen weiße Geschäftshäuser an den Straßen. Gelbe Taxis, Motorroller und kleine Lastwagen gehören zum Straßenbild.

Es sind vor allem kleine Dinge, die ins Auge fallen: ein Kiosk mit blauem Schmiedegitter und einem Sockel aus gemusterten Fliesen, davor ein Ständer voller Postkarten. An den Häusern hängen Markisen, unter denen die Läden etwas Schatten bekommen. Wir gehen ohne großes Besichtigungsprogramm durch die Straßen.


Viel Sonne, wenig Grün
Außerhalb der gepflegten Hotelgärten wirkt die Landschaft kahl. Zwischen den Palmen liegt heller, trockener Boden. Niedrige Mauern begrenzen Grundstücke, dazwischen stehen einzelne Häuser. Manche Fassaden sind weiß gestrichen, andere Mauern bleiben unverputzt. Die Palmen spenden stellenweise Schatten, doch große Flächen liegen offen in der Sonne.

Bei der Wärme werden aus unseren Spaziergängen keine großen Wanderungen. Wir sind immer wieder zu Fuß unterwegs, lassen es aber ruhig angehen.
Mit der Kutsche unterwegs
Für einen Ausflug steigen wir in eine Kutsche. Über sandige Wege geht es zwischen Palmen und Agaven hindurch. Vor uns sind weitere Gespanne unterwegs. Vom Wagen aus sehen wir die Landschaft aus einer anderen Perspektive: die langen Palmstämme, niedrige Mauern und Wege, die sich zwischen den Grundstücken hindurchziehen.

Unterwegs kommen wir an verstreuten Häusern vorbei. Hinter einer weißen Mauer ragen Palmen auf; an anderer Stelle stehen einfache Gebäude direkt am unbefestigten Weg. Es ist ein kleiner Ausflug durch die Umgebung, der gut zu diesen ruhigen Urlaubstagen passt.
