Rhodos: Ritterstadt, Kallithea und die Akropolis von Lindos

landGriechenland

datum

lesezeit10 min

höhe498 m

reisezeit
November 2013

Nach Kreta geht es im November 2013 weiter nach Rhodos. Die Insel bietet auf engem Raum ziemlich unterschiedliche Ziele: eine Stadt hinter gewaltigen Festungsmauern, elegante Badeanlagen am Meer und antike Tempel hoch über der Küste. Meine ersten Tage gehören Rhodos-Stadt, anschließend führt mich der Weg an der Ostküste entlang bis nach Lindos.

Durch die Tore der Ritterstadt (7. November)

Der Einstieg in die Altstadt könnte kaum passender sein. Am d’Amboise-Tord’Amboise-TorTorGriechenland36,446003° N · 28,222353° OBefestigtes Tor mit Brücke und Rundbastionen im Nordwesten der Altstadt von Rhodos.Offizielle Website Google Maps führt eine Brücke über den Stadtgraben, dahinter stehen dicke Mauern und runde Bastionen. Hier geht man nicht einfach über eine Straße in ein älteres Viertel. Erst einmal muss man durch eine ganze Folge von Verteidigungsanlagen. Schon der Zugang erklärt, warum ich mir die Altstadt zu Fuß anschauen möchte: Aus der Nähe werden aus einer grauen Mauer einzelne Tore, Wappen, Schießscharten und versteckte Durchgänge.

Die Johanniter machen Rhodos ab 1309 zu ihrer befestigten Inselbasis. Nach der osmanischen Belagerung von 1522 endet ihre Herrschaft; Anfang 1523 verlassen sie die Insel. Dass zwischen den gotischen Bauten später Moscheen und andere osmanische Gebäude entstehen, macht den Rundgang besonders abwechslungsreich. Seit 1988 gehört die mittelalterliche Stadt zum UNESCO-Welterbe.

An der mächtigen Außenmauer des Großmeisterpalasts vorbei komme ich zur Süleiman-MoscheeSüleiman-MoscheeMoscheeGriechenland36,444302° N · 28,223658° OOsmanische Moschee mit Kuppel und Minarett in der Altstadt von Rhodos.Offizielle Website Google Maps . Kuppel und Minarett geben der Stadtsilhouette eine ganz andere Form als die Zinnen wenige Schritte zuvor. Gleich in der Nähe steht der Roloi-UhrturmRoloi-UhrturmTurmGriechenland36,444035° N · 28,223703° OUhrturm nahe der Süleiman-Moschee in der Altstadt von Rhodos.Offizielle Website Google Maps . Zusammen sind die beiden gute Orientierungspunkte, bevor die Gassen wieder enger werden.

Zwischen den Steinhäusern hängen Schilder, kleine Läden sitzen unter Bögen, und immer wieder öffnet sich ein Durchblick in die nächste Gasse. Am Meerestor steht dann wieder die Wehrarchitektur im Vordergrund. Mir gefällt an diesem ersten Rundgang vor allem der Wechsel der Maßstäbe: eben noch ein Tor für eine ganze Stadt, gleich darauf ein schmaler Durchgang zwischen zwei Häusern. Zum Essen gibt es einen Teller mit Fleisch, Pommes und Beilagen. Auch das gehört zu diesem ersten Nachmittag zwischen all den Steinen.

Einmal um die Nordspitze und nach Mandraki (8. November)

Am nächsten Tag beginnt mein Weg an der Westküste. Statt Gassen gibt es nun Kiesstrand, offenes Wasser und den Blick zum gegenüberliegenden Festland. Ich folge der Küste bis zur Nordspitze, wo das Aquarium von RhodosAquarium von RhodosMuseumGriechenland36,457592° N · 28,220713° OAquarium und hydrobiologische Forschungsstation an der Nordspitze der Stadt; Bau von 1934–1935.Offizielle Website Google Maps steht.

Schon von außen lohnt sich der Blick auf das Gebäude. Es entsteht 1934–1935 während der italienischen Herrschaft nach Plänen von Armando Bernabiti. Rundungen, kreisförmige Fenster und der markante Turm verbinden maritime Anspielungen mit Art déco. Hinter der auffälligen Architektur steckt außerdem eine Forschungsstation für Meereskunde, wie das Hellenische Zentrum für Meeresforschung erläutert. Bei meinem Rundgang bleibt es bei den Außenansichten.

Um die Spitze herum führt die Promenade an den Elli-StrandElli-StrandStrand oder KüsteGriechenland36,456642° N · 28,221477° OStadtstrand an der nordöstlichen Küste von Rhodos-Stadt.Offizielle Website Google Maps . Hier liegen Strand und Stadt unmittelbar nebeneinander. Weiter südlich tauchen die Kuppelfassade der ehemaligen Badeanlage, ein kleiner Kiosk mit Taubenreliefs und schließlich die Hafenbecken auf.

Am Mandraki-HafenMandraki-HafenHafenGriechenland36,451591° N · 28,225388° OHafen mit Hirschsäulen, Windmühlen und der Agios-Nikolaos-Festung in Rhodos-Stadt.Offizielle Website Google Maps stehen die Hirschfiguren auf ihren hohen Säulen. Dahinter liegen Boote, auf der Mole stehen Windmühlen, und am Ende sichert die Agios-Nikolaos-Festung die Hafeneinfahrt. Für einen Spaziergang ist das eine schöne Kombination: Man kann am Wasser bleiben und hat trotzdem ständig ein anderes Bauwerk vor sich.

Hafeneinfahrt mit Hirschsäulen, Segelbooten und einer steinernen Festung
Mandraki mit den Hirschsäulen und der Agios-Nikolaos-Festung. ·

Auf der Stadtseite schaue ich mir die historischen Fassaden an. Arkaden, ein Brunnen, das Postgebäude und die Evangelismos-KircheEvangelismos-KircheKircheGriechenland36,450348° N · 28,225113° OKirche mit markantem Glockenturm an der Hafenfront von Mandraki.Offizielle Website Google Maps mit ihrem hohen Glockenturm prägen diesen Teil des Weges. Anschließend komme ich am Neuen Markt, Nea Agora, und an der Bank von Griechenland vorbei. Die repräsentative Hafenfront wirkt viel großzügiger als die dicht bebaute Altstadt. Innerhalb weniger Minuten wechselt Rhodos hier sein Gesicht.

Kirchenruine und Stadtgraben

Über das Agios-Pavlos-TorAgios-Pavlos-TorTorGriechenland36,446724° N · 28,227758° OBefestigtes Tor am nordöstlichen Hafenrand der Altstadt von Rhodos.Offizielle Website Google Maps geht es wieder in die befestigte Stadt. Auch dieses Tor hat einen eigenen kleinen Wehrhof: Hinter dem ersten Bogen ist man noch längst nicht durch die ganze Anlage hindurch. Über den Hippokrates-Platz mit der Kastellania führt mein Rundgang weiter zum Platz der jüdischen Märtyrer und zur Panagia tou BourgouPanagia tou BourgouKircheGriechenland36,442879° N · 28,230776° ODachlose gotische Kirchenruine mit drei erhaltenen Apsiden in der Altstadt von Rhodos.Offizielle Website Google Maps .

Von der Kirche stehen besonders eindrucksvoll die drei hohen gotischen Apsiden. Über ihnen ist kein Dach mehr, sondern blauer Himmel. Die Öffnungen zeichnen den früheren Raum nach, obwohl große Teile fehlen. Die Informationstafeln zur Baugeschichte und Restaurierung machen den Besuch interessanter als einen kurzen Fotostopp: Man kann sich vor Ort anschauen, was erhalten ist und wie die einzelnen Teile zusammengehören.

Drei gotische Apsiden einer dachlosen Kirchenruine unter blauem Himmel
Die Kirchenruine Panagia tou Bourgou in der Altstadt von Rhodos. ·

Danach wechsle ich auf die andere Seite der Mauern und gehe durch den Stadtgraben von RhodosStadtgraben von RhodosHistorische StätteGriechenland36,440651° N · 28,232002° OBegehbarer Graben außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern mit Bastionen und Brücken.Offizielle Website Google Maps . Von unten wird die Größe der Befestigung erst richtig deutlich. Lange Mauerzüge, vorspringende Bastionen und Brücken folgen aufeinander. Am Boden liegen an einer Stelle große steinerne Kugeln; darüber sitzen Wappen im Mauerwerk.

Dieser Weg lohnt sich gerade als Ergänzung zu den Gassen. Innen schaut man auf Türen, Schaufenster und Fassaden. Außen lässt sich die Stadt als zusammenhängende Festung lesen. Die griechische Denkmalverwaltung beschreibt, wie die Johanniter die älteren Befestigungen erweitern und durch Türme, eine äußere Mauer und den breiten Graben verstärken. Beim Gehen werden diese verschiedenen Schichten sichtbar.

Abend auf Monte Smith

Zum Abend führt mich der Weg zur Akropolis von Rhodos (Monte Smith)Akropolis von Rhodos (Monte Smith)Archäologische StätteGriechenland36,440392° N · 28,2110° OAntikes Heiligtums- und Monumentalareal westlich der heutigen Innenstadt mit dem Apollon-Tempel.Offizielle Website Google Maps . Nach den geschlossenen Mauern der Altstadt ist das offene Gelände ein deutlicher Wechsel. Die antike Oberstadt liegt westlich des heutigen Zentrums; ihre bedeutenden Heiligtümer und öffentlichen Bauten stammen überwiegend aus hellenistischer Zeit. Zum Areal gehören neben den Tempeln auch ein Stadion und ein Odeon. Anders als viele andere antike Akropolen war sie nicht von einer Befestigungsmauer umgeben.

Mein Motiv sind die Säulen des Apollon-Tempels. In der Dämmerung heben sie sich beleuchtet von den Bäumen und dem dunkler werdenden Himmel ab. Es ist kein vollständig erhaltener Tempelbau, trotzdem reichen die aufgerichteten Säulen, um die Größenordnung des Heiligtums zu vermitteln. Für dieses Ziel passt die späte Tageszeit besonders gut: Das Licht verändert den Eindruck stärker als jedes zusätzliche Detail am Stein.

Beleuchtete antike Säulen vor Bäumen und einem Himmel in der Abenddämmerung
Der Apollon-Tempel auf Monte Smith am 8. November 2013. ·

Im Großmeisterpalast (9. November)

Am folgenden Tag geht es in den Großmeisterpalast von RhodosGroßmeisterpalast von RhodosPalastGriechenland36,445152° N · 28,223947° OEhemalige Residenz und Verwaltungssitz der Johanniter, mit italienischem Wiederaufbau im 20. Jahrhundert.Offizielle Website Google Maps . Den Eingang zwischen den beiden runden Türmen kenne ich inzwischen von außen. Nun möchte ich auch sehen, was sich hinter der wehrhaften Fassade befindet. Im Hof wird die Anlage übersichtlich: ein großer offener Raum, darum Arkaden und die mehrgeschossigen Gebäudeflügel.

Eingang einer großen steinernen Burg zwischen zwei zinnenbekrönten Rundtürmen
Der Eingang zum Großmeisterpalast in Rhodos-Stadt. ·

Der Palast entsteht im frühen 14. Jahrhundert als Residenz des Großmeisters und als Verwaltungszentrum des Ordens. Sein heutiger Zustand ist allerdings auch das Ergebnis späterer Eingriffe: Nach einer Explosion 1856 und den italienischen Wiederaufbauten der 1930er-Jahre zeigt er keine unverändert überlieferte mittelalterliche Einrichtung. Das erklärt die Mischung aus Burgarchitektur und repräsentativen Museumsräumen. Die Baugeschichte bei Hellenic Heritage hilft, diese Eindrücke einzuordnen.

Im Inneren wandert der Blick immer wieder auf den Boden. Besonders schön ist ein Mosaik mit zwei Delfinen, umgeben von geometrischen Bändern. Die Beschriftung weist es als spätrömisches Mosaik aus Kos aus. Solche Böden werden unter italienischer Herrschaft zur Ausstattung des Palasts hierhergebracht. Ein antikes Mosaik in einem mittelalterlich wirkenden Saal ist also nicht automatisch ein Beleg dafür, dass es schon zu Zeiten der Ritter an dieser Stelle lag.

Bodenmosaik mit zwei Delfinen und geometrischen Schmuckbändern neben einem Museumsschild
Ein spätrömisches Mosaik aus Kos im Großmeisterpalast auf Rhodos. ·

Treppen, große Säle, Möbel und eine Kopie der Laokoon-Gruppe wechseln sich beim Rundgang ab. Gerade die unterschiedlichen Zeitschichten machen den Palast sehenswert: Hinter den Zinnen steckt auch eine Inszenierung von Geschichte. Wieder draußen geht es zurück in die Altstadt, vorbei an der Moschee und kleinen Lokalen. Zum Essen gibt es diesmal ein überbackenes Gericht mit einer gebräunten Kruste und einer weißen Beilage.

Die Thermen von Kallithea (10. November)

Am 10. November fahre ich mit dem Mietwagen an der Ostküste entlang. Den Anfang machen die Thermen von KallitheaThermen von KallitheaHistorische StätteGriechenland36,378101° N · 28,238873° O1929 eröffnetes ehemaliges Heilbad an der Ostküste von Rhodos mit Rotunden, Arkaden und Kieselmosaiken.Offizielle Website Google Maps . Hier gibt es wieder ganz andere Formen: weiße Säulen, geschwungene Gänge, grüne Pergolen und schwarz-weiße Kieselmosaiken. Zwischen den Gebäuden bleibt der Blick zum Meer offen. Gerade diese Verbindung von Architektur und Küstenlandschaft macht die Anlage zu einem lohnenden Ziel.

Die italienische Verwaltung lässt das Heilbad von Pietro Lombardi entwerfen; Armando Bernabiti übernimmt dekorative Arbeiten. Eröffnet wird es am 1. Juli 1929. Nach dem Niedergang des Kurbetriebs und einer langen Phase des Verfalls wird die restaurierte Anlage 2007 wieder zugänglich. Die Geschichte der Kallithea Springs erklärt damit auch, warum die Gebäude bei meinem Besuch so sorgfältig hergerichtet wirken.

Pergolagang mit grünen Gittern, weißen Säulen und Kieselmosaik vor Meer und Rotunde
Die Thermen von Kallithea. ·

Ich schaue mir die Rotunde und die Arkaden an. Runde Öffnungen rahmen einzelne Ausschnitte der Umgebung; auf den Wegen setzen sich die geschwungenen Formen als Mosaik fort. Im Caféhof stehen Stühle um einen Brunnen, dahinter wachsen Palmen an der Felswand. Es lohnt sich, hier auf die kleineren Details zu achten. Die Anlage funktioniert nicht nur aus der Ferne als schönes Motiv, sondern auch beim Blick auf Böden, Gitter und Durchgänge.

Kolymbia und der Aufstieg nach Tsambika

Weiter südlich komme ich nach Kolymbia. An der Strand von KolymbiaStrand von KolymbiaStrand oder KüsteGriechenland36,24424° N · 28,162588° OStrandbucht an der Ostküste von Rhodos nördlich des Tsambika-Bergs.Google Maps steht das Tsambika-Massiv bereits deutlich in der Landschaft. Anschließend führt der Weg durch die Eukalyptusallee. Nach dem flachen Küstenabschnitt geht es nun hinauf zum Oberes Kloster von TsambikaOberes Kloster von TsambikaKlosterGriechenland36,235382° N · 28,150154° OMarienheiligtum auf dem rund 320 Meter hohen Tsambika-Berg; vom unteren Kloster zu unterscheiden.Offizielle Website Google Maps .

Die Stufen sind nummeriert. Für den Aufstieg nennt die Gemeinde Rhodos knapp 300 Stufen; die kleine Kirche liegt auf etwa 320 Metern Höhe. Zwischen Bäumen und Felsen führt die Treppe auf den Gipfel. Schon unterwegs öffnen sich immer neue Ausschnitte der Küste.

Oben steht kein riesiger Klosterkomplex, sondern ein kleines Heiligtum. Im Inneren sehe ich eine Marienikone mit Votivgaben. Die örtliche Überlieferung verbindet den Ort mit der wundersamen Auffindung einer Ikone. Dabei muss man zwischen diesem oberen Heiligtum auf dem Berg und dem tiefer gelegenen Kloster unterscheiden.

Der zweite Grund für den Aufstieg liegt direkt vor der Tür: weit unten der lange Tsambika-Strand, dahinter das Meer und daneben die steilen Hänge. Von hier wird aus einer einzelnen Bucht eine ganze Küstenlandschaft. Auch Richtung Kolymbia reicht der Blick weit über die Hügel. Die kleine Kirche und das große Panorama ergänzen sich ziemlich gut.

Blick von einem felsigen Berghang auf einen langen Sandstrand und blaues Meer
Der Tsambika-Strand vom oberen Kloster aus gesehen. ·

Über Haraki zur Akropolis von Lindos

Der nächste Halt ist Strand von HarakiStrand von HarakiStrand oder KüsteGriechenland36,167553° N · 28,096556° OStrand und Promenade in der Bucht von Haraki an der Ostküste von Rhodos.Google Maps . An der Promenade zieht sich die Bebauung um die Bucht; vor den Häusern liegt der Strand. Nach den Treppen von Tsambika ist das wieder ein Blick direkt auf Wasserhöhe. Anschließend geht es weiter nach Lindos. Schon beim ersten Blick über den Ort ist klar, weshalb sich der Abstecher lohnt: Weiße Häuser drängen sich unter einem mächtigen Burgberg, und darüber stehen die Mauern der Akropolis.

Der Aufstieg zur Akropolis von LindosAkropolis von LindosArchäologische StätteGriechenland36,091362° N · 28,088524° OAntikes Heiligtum der Athena Lindia mit späterer Befestigung oberhalb von Lindos.Offizielle Website Google Maps führt zunächst durch die befestigte Anlage. Die Johanniter verstärken hier die älteren byzantinischen Mauern. Am Weg liegt außerdem ein in den Fels gearbeitetes Schiffsrelief. Mit wenigen Schritten wechseln die Motive von der mittelalterlichen Wehrmauer zur antiken Seefahrt.

Auf dem Plateau öffnet sich das Gelände. Säulenreihen und monumentale Treppen führen zum Heiligtum der Athena Lindia. Der dorische Tempel stammt aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Etwas jünger ist die hellenistische Säulenhalle, die Stoa: ursprünglich 87 Meter lang und mit 42 Säulen ausgestattet. Diese Angaben der Denkmalverwaltung helfen, sich hinter den erhaltenen und wiederaufgerichteten Teilen die frühere Anlage vorzustellen.

Dorische Säulen eines antiken Tempels auf einem felsigen Plateau über dem Meer
Der Tempel der Athena Lindia auf der Akropolis von Lindos. ·

Hier oben stehen die Säulen vor allem auch vor einer gewaltigen Kulisse. Hinter den hellen Steinen geht der Blick direkt zum Meer, auf der anderen Seite liegen die weißen Häuser tief unterhalb der Mauern. Ein Restaurierungskran gehört bei meinem Besuch ebenfalls zum Bild. Die Akropolis ist eine archäologische Stätte, an der gearbeitet wird, und nicht bloß ein fertiges Postkartenmotiv.

Zum Schluss schaue ich noch einmal über Lindos. Nach den engen Gassen von Rhodos-Stadt, den Bögen von Kallithea und dem kleinen Bergheiligtum von Tsambika ist dieser weite Blick ein guter letzter Eindruck: unten der Ort, darüber Festung und Tempel, dahinter das Meer.

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Erwähnte Orte in Griechenland

17 Positionen aus den Reiseberichten.

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  1. d’Amboise-TorOrt
  2. Süleiman-MoscheeOrt
  3. Roloi-UhrturmOrt
  4. Aquarium von RhodosOrt
  5. Elli-StrandOrt
  6. Mandraki-HafenOrt
  7. Evangelismos-KircheOrt
  8. Agios-Pavlos-TorOrt
  9. Panagia tou BourgouOrt
  10. Stadtgraben von RhodosOrt
  11. Akropolis von Rhodos (Monte Smith)Ort
  12. Großmeisterpalast von RhodosOrt
  13. Thermen von KallitheaOrt
  14. Strand von KolymbiaOrt
  15. Oberes Kloster von TsambikaOrt
  16. Strand von HarakiOrt
  17. Akropolis von LindosOrt