Malawi ist eine Station meiner ersten großen Rundreise durch Afrika 2008/2009. Ich komme aus Sambia und reise weiter nach Tansania.
Die Route: Lusaka → LilongweLilongweStadt / OrtMalawi13,96692° S · 33,78725° O1056 m ü. NNHauptstadt in Malawi.Google Maps → MalawiseeMalawiseeSeeMalawisee · Malawi11,960647° S · 34,501565° OGoogle Maps → MzuzuMzuzuStadt / OrtMalawi11,46556° S · 34,02071° O1275 m ü. NNOrt in Malawi.Google Maps → KarongaKarongaStadt / OrtMalawi9,93333° S · 33,93333° O486 m ü. NNOrt in Malawi.Google Maps → Tansania
Über die Grenze nach Lilongwe
Bis zur Grenze geht es schnell. Auf der anderen Seite muss man erst mit einem Taxi in die nächste Stadt fahren und dann einen Minibus nach Lilongwe nehmen. Lilongwe ist eine schmuddelige Stadt, deren Reiz ich in den paar Tagen nicht entdecken kann.
Im Hotel treffe ich einige Amerikaner, die hier zusammen mit Vertretern anderer Länder Malawi und die Nachbarländer auf Einladung der Regierungen in politischen, sozialen und rechtlichen Fragen beraten. Der Club, in den wir gehen, spielt die ersten Stunden nur Kuschelrock-CDs – die Musikrichtung ist sehr beliebt, genauso wie Modern Talking, das immer noch der Renner ist. Später läuft R&B, und ein paar junge Schwarze machen sich über unseren Tanzstil lustig.
Aus der Zeitung erfahre ich, dass es in Malawi als anstößig gilt, in der Öffentlichkeit hartgekochte Eier zu essen. Eine Erklärung steht nicht dabei, und auch der Barkeeper kennt das nicht.
Der Malawisee
Von Lilongwe fahre ich zur Hauptsehenswürdigkeit des Landes, dem MalawiseeMalawiseeSeeMalawisee · Malawi11,960647° S · 34,501565° OGoogle Maps . Das Hotel liegt direkt am Süßwassersee, und das Essen des srilankischen Kochs scheint im ganzen Land bekannt zu sein.
Mzuzu
Auf dem Weg nach Tansania mache ich in Mzuzu halt. In der Nähe der Stadt liegt ein Berg, auf den der frühere Präsident immer zum Lesen ging. Der Ort ist wirklich schön, doch leider sieht man von oben auch eines der größten Probleme des Landes: die Abholzung der Wälder.
Da der Zug nach Dar es Salaam nur von Sambia aus fährt – in Malawi gibt es keine öffentlichen Züge –, fahre ich morgens nach dem Busgebet mit lauter Gospelmusik von Mzuzu nach Karonga. Unterwegs kommen wir am Kaka-Hotel vorbei (Kaka heißt einfach nur Bruder). Wie es über die Grenze weitergeht, steht im Bericht Tansania 2009.