Florida – Reise zu Beginn der Corona-Pandemie

ortMiami

landVereinigte Staaten

datum

lesezeit11 min

höhe2 m

reisezeit
12.03.2020

Hinweis: Die Reise findet im März 2020 statt, genau in den Tagen, in denen sich die Corona-Pandemie in den USA erstmals deutlich auf den Alltag auswirkt. Preise und praktische Angaben sind deshalb Momentaufnahmen dieser Reise.

Abflug in einer ungewöhnlichen Woche

11. März 2020 – einen Tag vor der Reise

Es ist der 11. März 2020, ein Tag vor meinem Geburtstag und ein Tag vor unserer Reise in die USA. Genau an diesem Abend kündigt die Trump-Regierung neue Einreisebeschränkungen für Reisende aus dem Schengen-Raum an. Sie gelten noch nicht sofort, aber natürlich sorgt die Nachricht bei uns für Unruhe.

Schon vorher läuft bei den Flügen nicht alles glatt. Ein Zubringer wird verschoben beziehungsweise aus dem System genommen, und auch bei United Airlines scheint unsere Buchung zunächst nicht sauber bestätigt zu sein. Ein Telefonat klärt das Problem.

Am nächsten Morgen fahren wir trotzdem zum Flughafen. Am Schalter von SWISS prüft die Mitarbeiterin noch einmal die aktuellen Einreisebestimmungen und findet keinen Grund, warum wir nicht fliegen dürfen.

Auf dem Hinweg geht es über Zürich nach Miami. Der Flug nach Zürich ist vielleicht zu 80 Prozent gefüllt, der Weiterflug nach Miami dagegen nur zu etwa zehn Prozent. So ist es kein Problem, sich eine ganze Sitzreihe zu nehmen und zwischendurch hinzulegen. Masken trägt praktisch niemand, und an Bord wirkt alles erstaunlich ruhig.

Ankunft in Miami

Am Miami International Airport scannen wir unsere Pässe zunächst an einem Automaten und beantworten einige Fragen. Mit dem Ausdruck geht es anschließend zur Einreisekontrolle.

Wir tragen vorsichtshalber bereits einen Mundschutz. Der Grenzbeamte fragt, ob wir krank sind. Wir erklären, dass wir die Masken nur zum Selbstschutz tragen. Weitere Fragen gibt es nicht, die Temperatur wird nicht gemessen. Auch hier wirkt noch alles erstaunlich normal.

Nach der Gepäckausgabe fahren wir mit dem MIA Mover zum Rental Car Center.

Mietwagen in Miami

Für die gesamte Florida-Reise haben wir bei Dollar einen Mietwagen reserviert.

Am Schalter müssen wir entscheiden, ob wir ein Mautpaket für die gebührenpflichtigen Expressways dazubuchen wollen. Wir verzichten darauf und stellen später auch Google Maps so ein, dass Mautstraßen möglichst vermieden werden. Für unsere Art zu reisen ist das kein Problem – möglichst schnell von A nach B zu kommen, ist ohnehin nicht das Ziel.

Nach der Anmeldung fahren wir mit dem Aufzug in ein riesiges Parkhaus. Eine Mitarbeiterin zeigt nur auf den Bereich für „Midsize Cars“. Dort wartet niemand auf uns und zunächst verstehen wir das System nicht.

Schließlich erfahren wir von anderen Mietern: Wir dürfen uns einfach ein beliebiges Auto aus der gebuchten Kategorie aussuchen. Die Schlüssel liegen bereits im Wagen.

Unsere Wahl fällt auf einen **Nissan Rogue. Der Wagen hat Totwinkelwarnung, Rückfahrkamera, zwei USB-Anschlüsse und Android Auto. Letzteres ist besonders praktisch, weil wir Google Maps und Telefonate direkt über das Fahrzeugdisplay nutzen können.

Für etwa 30 USDWährungseinordnung30 USDReferenzkurs 12.03.202026,63 €Stand 08.10.202626,73 €12 Monate bis 08.10.2026Kursquelle: Frankfurter · lokal gespeichert ist der Tank voll. Nachdem die Koffer verstaut sind, geben wir an der Ausfahrt den Mietvertrag beziehungsweise den Ausdruck ab und können losfahren.

Miami Beach

Best Western Atlantic Beach Resort

Die ersten sechs Nächte wohnen wir im Best Western Atlantic Beach Resort** direkt am Meer. Für ein Zimmer mit Ocean View und zwei Doppelbetten zahlen wir insgesamt **1083,22 €.

Vom Flughafen brauchen wir ohne Expressway ungefähr 40 Minuten.

Das Hotel ist etwas in die Jahre gekommen, aber grundsätzlich in Ordnung. Unser Zimmer blickt direkt auf den Atlantik, und die Lage am Strand ist der große Pluspunkt.

Weniger überzeugend ist die technische Ausstattung. Internet funktioniert bei unserem Aufenthalt praktisch nur in der Lobby, nicht zuverlässig im Zimmer, am Pool oder im Frühstücksraum. Auch Netflix läuft nicht.

Das Frühstück ist kein Buffet. Jeden Morgen gibt es im Wesentlichen dasselbe: Toast, Rührei, gewürfelte Bratkartoffeln und wahlweise Bacon oder zwei kleine Würstchen. Kaffee steht in großen Spendern bereit. Nach vier Tagen wird die Auswahl ziemlich eintönig.

Das angekündigte „Welcome Package“ macht uns zunächst neugierig. Am Ende besteht es lediglich aus einer Werbebroschüre mit Angeboten aus Miami.

Auch Nebenkosten fallen schnell ins Gewicht. Meine Frau bestellt einmal eine Kanne Tee, die mit 10 USDWährungseinordnung10 USDReferenzkurs 12.03.20208,88 €Stand 08.10.20268,91 €12 Monate bis 08.10.2026Kursquelle: Frankfurter · lokal gespeichert angegeben ist. Tatsächlich stehen anschließend 16 USDWährungseinordnung16 USDReferenzkurs 12.03.202014,20 €Stand 08.10.202614,26 €12 Monate bis 08.10.2026Kursquelle: Frankfurter · lokal gespeichert auf der Rechnung: heißes Wasser in einer Kanne, zwei Teebeutel, eine Transportpauschale und zusätzlich eine Service Charge.

Strand vor dem Hotel

Der Miami BeachMiami BeachStrandstadtMiami · Vereinigte Staaten25,7907° N · 80,1300° WInselstadt am Atlantik östlich von Miami mit langen Sandstränden.Google Maps liegt nur wenige Meter hinter dem Hotel.

Die Liegen sind kostenlos, für Sonnenschutz wird dagegen extra kassiert: Ein Schirm kostet 16 USDWährungseinordnung16 USDReferenzkurs 12.03.202014,20 €Stand 08.10.202614,26 €12 Monate bis 08.10.2026Kursquelle: Frankfurter · lokal gespeichert pro Tag, eine kleine Strandhütte 45 USDWährungseinordnung45 USDReferenzkurs 12.03.202039,94 €Stand 08.10.202640,10 €12 Monate bis 08.10.2026Kursquelle: Frankfurter · lokal gespeichert. Ein älterer Herr löst das pragmatisch und legt sich einfach neben eine der Hütten in deren Schatten.

Der Sand ist etwas grober, das Wasser kühl, aber nicht unangenehm. Auf dem Wasser sind Boote und Wassersportler unterwegs; weiter draußen sehen wir gelegentlich Kreuzfahrtschiffe.

Miami erkunden

Bayfront Park und Bayside Marketplace

Eine angenehme Ecke am Wasser ist der Bayfront ParkBayfront ParkUferparkMiami · Vereinigte Staaten25,7775° N · 80,1867° WPark an der Biscayne Bay neben dem Bayside Marketplace.Google Maps mit dem direkt angrenzenden Bayside Marketplace**.

Hier liegen Restaurants, kleine Marktstände und ein Hafen. Die Gegend eignet sich gut, um etwas herumzulaufen und am Wasser zu sitzen.

Little Havana

An einem Abend fahren wir nach Little Havana. Zum Essen geht es ins Versailles RestaurantVersailles RestaurantRestaurantMiami · Vereinigte Staaten25,7617° N · 80,1918° WGoogle Maps , eines der bekannten kubanischen Restaurants der Stadt.

Gerade hier fällt uns wieder auf, wie selbstverständlich Spanisch in Miami zum Alltag gehört. Meine erste spontane Bemerkung, Spanisch sei „die Hauptsprache“ Miamis, wäre allerdings zu pauschal. Treffender ist: In vielen Teilen der Stadt ist Spanisch im Alltag mindestens genauso präsent wie Englisch.

Wynwood und die Wynwood Walls

Ein anderes Mal fahren wir nach Wynwood.

Das Viertel ist vor allem für die Wynwood WallsWynwood WallsStreet-Art-AusstellungMiami · Vereinigte Staaten25,8010° N · 80,1994° WFreiluftausstellung mit großformatiger Street Art im Viertel Wynwood.Google Maps und die großformatigen Wandbilder bekannt. Auch außerhalb des eigentlichen Ausstellungsgeländes sind viele Fassaden bemalt.

Mit dem Auto lässt sich Miami grundsätzlich gut durchqueren, das Parken ist allerdings teuer. In Wynwood zahlen wir damals etwa 4 USDWährungseinordnung4 USDReferenzkurs 12.03.20203,55 €Stand 08.10.20263,56 €12 Monate bis 08.10.2026Kursquelle: Frankfurter · lokal gespeichert pro Stunde.

Für mich fasst das den amerikanischen Autoverkehr ganz gut zusammen: Die Straßen sind breit, viele Ziele sind aufs Auto ausgelegt – nur sobald man ankommt und das Fahrzeug irgendwo abstellen muss, wird es komplizierter oder teuer.

Lincoln Road

Ein weiteres Ziel ist das Zentrum von Miami Beach mit der Lincoln Road.

Die Fußgängerzone ist voller Restaurants und Geschäfte. Wir setzen uns in ein spanisches Restaurant. Nach vielleicht 20 Jahren esse ich wieder einmal Paella – und sie schmeckt richtig gut. Auch die Bedienung ist so international wie das Viertel selbst.

Nicht mehr geschafft: Frost Science

Einige Ziele schließen bereits wegen der sich ausbreitenden Corona-Pandemie oder sind für uns nicht mehr erreichbar. Dazu gehört das Phillip and Patricia Frost Museum of SciencePhillip and Patricia Frost Museum of ScienceMuseumMiami · Vereinigte Staaten25,7617° N · 80,1918° WGoogle Maps .

Damit beginnt sich langsam zu zeigen, dass diese Reise anders verlaufen wird als geplant.

Von Miami nach Key West

Nach einigen Tagen in Miami Beach fahren wir weiter Richtung Key West.

Die Strecke dauert knapp vier Stunden, zieht sich aber durch die vielen Inseln und Brücken. Unterwegs machen wir bei einem Starbucks Pause, der damit wirbt, für längere Zeit der letzte zu sein.

Die Fahrt über den Overseas HighwayOverseas HighwayFernstraßeKey West · Vereinigte Staaten24,7160° N · 81,1060° WUS Highway 1 durch die Florida Keys zwischen dem Festland und Key West.Google Maps ist selbst schon ein Teil des Ausflugs. Immer wieder öffnet sich der Blick auf Wasser, kleine Inseln und Brücken.

El Patio Motel

In Key West wohnen wir im El Patio Motel.

Vor dem Hotel lässt sich gut parken. Wifi soll es geben, und mehrere Hotspots werden angezeigt, die Verbindung ist in unserem Zimmer jedoch so langsam, dass sie kaum brauchbar ist.

Frühstück wird nicht angeboten. Dafür ist das Zimmer ausgesprochen teuer: 278,10 USDWährungseinordnung278,1 USDReferenzkurs 12.03.2020246,82 €Stand 08.10.2026247,81 €12 Monate bis 08.10.2026Kursquelle: Frankfurter · lokal gespeichert für eine Nacht. Am nächsten Morgen holen wir uns deshalb einfach Croissants in der Stadt.

Key West mit dem Roller

Key West lässt sich im Zentrum eigentlich gut zu Fuß erkunden. Wir sind bequem und mieten trotzdem einen Roller.

Die Miete kostet 55 USDWährungseinordnung55 USDReferenzkurs 12.03.202048,81 €Stand 08.10.202649,01 €12 Monate bis 08.10.2026Kursquelle: Frankfurter · lokal gespeichert plus Tax. Dass die Steuer erst beim Bezahlen hinzukommt, nervt mich einmal mehr. Der Kommentar des Vermieters: „Welcome in America.“

Unser Roller ist ein Genuine Roughhouse R50 Sport. Begeisterung kommt bei mir über das Fahrzeug nicht auf.

Duval Street

Das Zentrum von Key West liegt rund um die Duval Street.

Die Gegend wirkt locker, stellenweise alternativ und ein wenig hippiemäßig. Die typische Architektur mit Holzhäusern und Veranden passt gut dazu.

Viele Gebäude stehen erhöht. Das hat in den tief liegenden Florida Keys praktische Gründe: Sturmfluten und Überschwemmungen gehören hier zum Risiko.

Ernest Hemingway House und Key West Lighthouse

In der Nähe liegen das Ernest Hemingway Home and MuseumErnest Hemingway Home and MuseumMuseumKey West · Vereinigte Staaten24,5518° N · 81,8004° WWohnhaus Ernest Hemingways in Key West, heute Museum.Google Maps und der Key West LighthouseKey West LighthouseLeuchtturmKey West · Vereinigte Staaten24,5513° N · 81,8010° WHistorischer Leuchtturm gegenüber dem Hemingway-Haus.Google Maps .

Hemingway lebte in den 1930er-Jahren mehrere Jahre in Key West. Sein Haus gehört heute zu den bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten der Insel.

Direkt gegenüber steht der alte Leuchtturm.

Mallory Square

Mit dem Roller fahren wir zum Mallory SquareMallory SquareUferplatzKey West · Vereinigte Staaten24,5588° N · 81,8078° WUferplatz in Key West, bekannt für die abendlichen Sonnenuntergänge.Google Maps .

Gegen Abend versammeln sich hier viele Menschen, um den Sonnenuntergang über dem Golf von Mexiko zu sehen und zu fotografieren. Wir bleiben ebenfalls eine Weile und genießen die Aussicht.

Southernmost Point

Danach geht es zum Southernmost PointSouthernmost PointFotopunktKey West · Vereinigte Staaten24,5465° N · 81,7970° WMarkierte Südspitze der zusammenhängenden Vereinigten Staaten in Key West.Google Maps .

Die große betonierte Boje markiert den bekannten südlichsten Punkt der zusammenhängenden USA und weist zugleich darauf hin, dass Kuba nur rund 90 Meilen entfernt liegt.

Wie bei vielen bekannten Fotopunkten ist eine Schlange entstanden. Für ein eigenes Bild müssten wir uns anstellen, darauf verzichten wir.

Key West Bight

Am Abend fahren wir zum historischen Hafenbereich Key West Bight.

Hier kann man gut sitzen, Boote beobachten und essen. Wir landen bei The Waterfront Brewery, bestellen Burger und dazu Bier, das vor Ort gebraut wird.

Zurück über die Florida Keys

Auf dem Rückweg von Key West halten wir bei einer riesigen Hummerfigur am Straßenrand.

In Islamorada steht Betsy the Lobster: eine etwa neun Meter hohe und zwölf Meter lange Skulptur eines Florida-Spiny-Lobsters am Rain Barrel Village.

Die Figur funktioniert genau so, wie eine gute amerikanische Roadside Attraction funktionieren soll: Man sieht sie von der Straße, wird neugierig und hält an. Ohne das riesige Tier würden vermutlich deutlich weniger Menschen auf diesen kleinen Komplex aufmerksam.

Unterwegs auf Floridas Straßen

Autobahnen und Auffahrten

Beim Fahren fallen mir einige Unterschiede zu Deutschland auf.

Ungewohnt ist vor allem, dass Fahrspuren und Auffahrten teilweise auch von links in eine größere Straße einmünden können. Außerdem funktioniert das Rechtsfahrgebot nicht so strikt wie in Deutschland. Langsamere Fahrzeuge sollen zwar häufig rechts bleiben, das allgemeine Fahrverhalten ist aber weniger konsequent danach organisiert.

In beziehungsweise neben den Fahrbahnmarkierungen sitzen vielerorts Reflektoren. Kommt man mit dem Reifen darüber, merkt und hört man das sofort.

Auffällig sind außerdem die großen Wohnmobile und Pick-ups, von denen manche zusätzlich noch ein Auto hinter sich herziehen.

Viele Schnellstraßen bestehen aus räumlich getrennten Richtungsfahrbahnen mit breiten begrünten Mittelstreifen. Das vermittelt teilweise ein ganz anderes Fahrgefühl als auf einer deutschen Autobahn.

Daytona Beach – Corona wird sichtbar

Während wir weiter durch Florida reisen, verändert sich der Alltag.

Restaurants schließen ihre Gasträume und bedienen teilweise nur noch am Drive-through oder zur Abholung. In einigen Geschäften steht ein Mitarbeiter am Eingang und achtet darauf, dass nur eine begrenzte Zahl von Kunden gleichzeitig hineingeht.

Starbucks nimmt keine mitgebrachten Becher mehr an. Eigentlich ist die Wiederverwendung eine gute Idee, aber in diesen Tagen zählt zunächst der Infektionsschutz.

Vor einem kleinen Fischgeschäft verteilt eine Mitarbeiterin draußen Nummernzettel an wartende Kunden – fast wie auf dem Amt.

Masken trägt trotzdem kaum jemand.

Wir sind inzwischen in Daytona BeachDaytona BeachStrandDaytona Beach · Vereinigte Staaten29,2220° N · 81,0070° WBreiter Atlantikstrand, der auf Teilabschnitten mit Fahrzeugen befahren werden darf.Google Maps . Einwohner erzählen uns, dass sie die Stadt noch nie so leer erlebt haben.

Daytona Beach

In anderen Teilen der USA ist das öffentliche Leben zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich stärker eingeschränkt. In Daytona wirkt zunächst noch vieles erstaunlich normal.

Elektronische Hinweisschilder erinnern allerdings daran, dass größere Zusammenkünfte vermieden werden sollen.

Eine Besonderheit von Daytona BeachDaytona BeachStrandDaytona Beach · Vereinigte Staaten29,2220° N · 81,0070° WBreiter Atlantikstrand, der auf Teilabschnitten mit Fahrzeugen befahren werden darf.Google Maps ist, dass Autos auf bestimmten Abschnitten direkt auf den festen Sandstrand fahren und dort parken dürfen. Für Tagesgäste kostet das damals rund 20 USDWährungseinordnung20 USDReferenzkurs 12.03.202017,75 €Stand 08.10.202617,82 €12 Monate bis 08.10.2026Kursquelle: Frankfurter · lokal gespeichert.

Wir parken außerhalb kostenlos. Für uns macht das kaum einen Unterschied. Wer mit dem Auto direkt auf den Strand fährt, kann natürlich Stühle, Schirm und Badesachen bequem im Wagen lassen.

Der Sand ist ungewöhnlich fest. Man kann gut laufen, Rad fahren und – dort, wo es erlaubt ist – sogar Auto fahren. Der Strand zieht sich über viele Kilometer.

Einen Tag später wird der Strand im Zuge der Corona-Maßnahmen für Fahrzeuge gesperrt. Zu Fuß darf man weiterhin hinunter. Die Menschen bringen ihre Stühle und Sonnenschirme mit und halten sichtbar Abstand voneinander.

Ein Mann hat für seinen Sonnenschirm eine besonders amerikanisch-praktische Lösung: Er bringt einen Akkuschrauber mit einer langen Spirale mit und bohrt damit genau ein Loch tief genug in den Sand, damit der Schirm hält.

New Smyrna Beach

Auch bei New Smyrna BeachNew Smyrna BeachStrandNew Smyrna Beach · Vereinigte Staaten29,0247° N · 80,9187° WAtlantikstrand und Küstenort südlich von Daytona Beach.Google Maps stoßen wir auf Straßensperrungen beziehungsweise Einschränkungen.

Unsicherheit um den Rückflug

Während wir unterwegs sind, wird immer deutlicher, dass die Reise nicht nur bei Sehenswürdigkeiten und Restaurants von Corona beeinflusst wird. Auch der Rückflug wird zum Problem.

Wir haben über billigflug.de gebucht. Als sich Flugpläne und Verbindungen ändern, beginnt eine Telefonodyssee.

Eurowings verweist auf Lufthansa, Lufthansa zunächst auf andere Stellen, und auch beim Auswärtigen Amt kann man uns nicht konkret bei der Umbuchung helfen. Die entsprechenden Hotlines sind stark ausgelastet; teilweise fliegen wir während des Wartens einfach aus der Leitung.

Bei unserem Vermittler bekommen wir weder telefonisch noch über E-Mail oder Chat eine vernünftige Antwort.

Schließlich rufe ich United Airlines direkt an. Dort komme ich einen entscheidenden Schritt weiter: Eine Umbuchung ist grundsätzlich möglich, allerdings benötigen sie die Ticketnummer. Genau auf diese Nummer haben sie wegen der Buchung über den Vermittler nicht direkt Zugriff.

Nach weiteren Telefonaten bekomme ich die notwendigen Daten zusammen und kann den Flug über United regeln.

Die Empfehlung des Mitarbeiters bleibt hängen: Bei komplizierteren Reisen möglichst direkt bei der Airline buchen. Wenn sich etwas ändert, ist man dann nicht zusätzlich von einem Vermittler abhängig.


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Erwähnte Orte in Miami

6 Positionen aus den Reiseberichten.

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  1. Miami International AirportFlughafen
  2. Miami BeachStrandstadt
  3. Bayfront ParkUferpark
  4. Versailles RestaurantRestaurant
  5. Wynwood WallsStreet-Art-Ausstellung
  6. Phillip and Patricia Frost Museum of ScienceMuseum