{"id":891,"date":"2013-11-13T08:42:45","date_gmt":"2013-11-13T07:42:45","guid":{"rendered":"http:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/?p=891"},"modified":"2014-02-09T15:40:33","modified_gmt":"2014-02-09T14:40:33","slug":"lettland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/lettland\/","title":{"rendered":"Lettland"},"content":{"rendered":"<p>Verschiedene Fluglinien steuern Riga an, auch Ryanair, die zum Beispiel von Weeze (Niederrhein) fliegen. Ist man schon einmal in Ost-Europa, stellt der Bus eine prima Option dar. Bei <a href=\"http:\/\/www.luxexpress.eu\/en\">Lux Express<\/a>\u00a0buche ich online ein Ticket von Tallinn nach Riga. Der Preis ist g\u00fcnstig, 21 \u20ac zahlt man, der Bus ist neu, Kaffee ist frei, Wifi vorhanden, bequeme Sitze und ein Bord-Unterhaltsprogramm wie im Flugzeug (nicht Raynair). Die Grenze merkt man kaum, wohl wird aber gestoppt und alle P\u00e4sse kontrolliert. Nach etwa 4 Stunden komme ich an der Riga Coach Station (<a href=\"http:\/\/www.luxexpress.eu\/en\/riga-coach-station\">Pr\u0101gas iela 1, R\u012bga, LV- 1050<\/a>) an, sie liegt direkt an der Altstadt. Der Busbahnhof ist ein paar Nummern gr\u00f6\u00dfer, und im Vergleich wirkt der Terminal in Tallinn wie ein Parkplatz vor einem Kiosk. Die Zugverbindungen nach und von Riga sind nicht sonderlich gut ausgebaut, es gibt zum Beispiel keine Verbindung nach Tallinn.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Mein Hotel, das <a href=\"http:\/\/wellton.com\/oldrigapalace\/\"><b>Wellton Old Riga Palace Hotel<\/b><\/a>\u00a0ist nur ein paar Meter weiter vom Busbahnhof entfernt. Ich habe es genau wegen dieser N\u00e4he gebucht und die Kritiken waren auch gut, und das Hotel wirbt am Schalter offensiv damit. Das Zimmer ist allerdings recht klein und riecht nicht angenehmen. Es erinnert mich an den am Boden kleben bleibenden Schaum von alten Teppichb\u00f6den, wenn man diese nach Jahren der Nutzung entfernt. Ein Flachbildschirm zeigt die deutschen Programme ARD und RTL. Das Fr\u00fchst\u00fcck ist in Ordnung. Ich zahle 38 \u20ac\/Nacht. Ein Stadtplan liegt unten aus, welcher mit w\u00e4hrend meiner vier Tage eine gute Orientierung gibt.<\/p>\n<p>Seit dem 1. Mai 2004 ist Lettland in der EU, doch zu meinem Zeitpunkt, Oktober 2013 noch nicht im Euro-Raum, das Datum daf\u00fcr ist der 1.1.2014. Somit ist f\u00fcr mich noch der lettische Lats zwingend. Geld bekommt man am ATM, ich sehe viele auch mit Karte zahlen. Am Automaten hole ich mir vorsorglich 50 Lats, denn obwohl \u00fcberall die Preise in Lats und Euro ausgezeichnet sind, kann man mit Euro nicht zahlen. Lustig sind die oft total krummen Preise, etwa ein Kaffee f\u00fcr 2,04 Lats. Was aber daran liegt, dass oft schon der Euro im Hinterkopf vorhanden ist: der Kaffee liegt dann genau bei 2,90 \u20ac, der Zielpreis, den man in Euro haben m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Nach dem Einchecken im Hotel mache ich abends noch einen kleinen Spaziergang, mehr Raucher als in Estland fallen mir auf (darunter mehr Frauen), im Park h\u00e4ngen komische Gestalten ab, und obwohl Alkohol in der \u00d6ffentlichkeit eine Ordnungswidrigkeit ist, h\u00e4lt sich nicht jeder dran. Im Supermarkt hole ich f\u00fcrs Hotel noch ein <b><a href=\"http:\/\/www.ratebeer.com\/beer\/bauskas-tumsais-specialais\/37182\/\">Bauskas Tum\u0161ais\u00a0Specialais<\/a><\/b>\u00a0&#8212; als lokale Spezialit\u00e4t empfohlen &#8212; und ja, das ist wirklich ein leckeres Bier, auch f\u00fcr Wenigtrinker.<\/p>\n<p>Schloss Rund\u0101le<\/p>\n<p>Ein Tagesausflug von Riga entfernt befindet sich das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_Rund%C4%81le\"><b>Schloss Rund\u0101le<\/b><\/a>. Versailles war Vorbild f\u00fcr dieses barocke Bauwerk, was in mehreren Phasen (ab 1736) errichtet, ver\u00e4ndert und genutzt wurde. Im Hotel wurde ich auf den Reiseanbieter <a href=\"http:\/\/smileline.lv\/\"><b>Smile Line<\/b><\/a>\u00a0aufmerksam, der f\u00fcr 35 Lats (50 \u20ac) kleine Gruppen zum Schloss bringt und eine Tour macht. Um 12 Uhr mittags geht es los. Insgesamt sind wir zu viert: die Fahrerin (gleichzeitig Tourguide) und noch ein amerikanisches \u00e4lteres Ehepaar. Auf den 80 Kilometern plaudert unsere Fahrerin \u00fcber alles M\u00f6gliche, erkl\u00e4rt Umgebung und Entwicklung. Mit gem\u00fctlichen 70 km\/h brauchen wir etwas l\u00e4nger, LKWs ziehen an uns vorbei, die Strasse ist eine wichtige Transitstrasse.<\/p>\n<p>4 Lats (5,70 \u20ac) kostet der Eintritt inklusive Gartenanlage und ein paar Extrazimmer (v\u00f6llig unklar, warum die Zimmer nicht zum Standard geh\u00f6rten), sie sind \u2013 jedenfalls f\u00fcr mich und die Reiseleitung \u2013 auf keiner Weise besonders. Wir sind lange unterwegs, unser Guide erz\u00e4hlt viel, wenig habe ich behalten, welcher Architekt was entworfen und welcher Hauseigent\u00fcmer was verworfen hat bleibt mir nicht im Ged\u00e4chtnis: drei Frauen, Fu\u00dfballspiel in den R\u00e4umen, Rosen an der Decke.<\/p>\n<p>Nach einer ausf\u00fchrlichen Besprechung aller Zimmer wollen wir im Restaurant noch etwas essen, doch wir werden 15 Minuten nicht bedient, da die eine Bedienung hoffnungslos \u00fcberlastet ist. Wir machen noch einmal Stopp beim Riga Castle (das bedeutende Teile durch erst vor kurzem durch ein Feuer verlor), wo auch ein kleines Bistro ist. Ich nehme Kartoffelpuffer mit Champions und K\u00e4se \u00fcberbacken, das ist in Ordnung. Zur\u00fcck sind wir nach 18 Uhr, ein langer Tag. Es ist Samstag, die Innenstadt ist belebt, aber nicht \u00fcberf\u00fcllt. Einen Besuch im <a href=\"http:\/\/www.eldivino.lv\/\"><b>El Divino<\/b><\/a>, einer der gr\u00f6\u00dften Diskotheken des Baltikums, spare ich mir.<\/p>\n<p>J\u016brmala<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen stehen zwei Tickets an, die ich kaufen m\u00f6chte: Einmal ein Busticket nach Liep\u0101ja, der n\u00e4chsten Stadt nach Riga, und dann ein Zugticket nach J\u016brmala. Das hei\u00dft lettische einfach \u201eam Meer\u201c bzw. \u201eK\u00fcste\u201c und bezeichnet eine Ecke nahe Riga mit kilometerlangen Sandstr\u00e4nden, so wie ich sie von Usedom kenne.<\/p>\n<p>\u00dcbung 1: Das Busticket. Am Busbahnhof fahren die Busse in alle Richtungen, auch nach Liep\u0101ja. Das konnte ich von <a href=\"http:\/\/www.autoosta.lv\/?lang=en\">Busbahnhof-Webseite<\/a>\u00a0ablesen, wo alle Routen aufgef\u00fchrt sind, im Auswahlfeld hei\u00dft das f\u00fcr meine Route \u201eR\u012bgas SAO(R\u012bgas raj. : (pils\u0113ta R\u012bga) : Latvija)\u201c mit Ziel \u201eLiep\u0101jas AO(Liep\u0101jas raj. : (pils\u0113ta Liep\u0101ja) : Latvija)\u201c. Am Besten passt f\u00fcr mich 13:20 &#8211; 16:50 AS &#8222;Nordeka\u201c und wenn man von den Bussen kommend in den Busbahnhof reinl\u00e4uft, sieht man auf der Ecke rechts schon gleich das B\u00fcro. Die Dame sagt mir, ich k\u00f6nnte das Ticket auch am gleichen Tag haben, aber es vorher schon zu haben ist f\u00fcr mich kein Nachteil, auch wenn dieser \u201eLuxus\u201c, 0,70 Lats mehr kostet.<\/p>\n<p>\u00dcbung 2: Nach J\u016brmala kommen. Das ist ein bisschen komplizierter. Erst wollte ich auch den Bus nehmen, doch die Dame vom \u201eLiep\u0101jas\u201c-Schalter empfiehlt mir den Zug, Ok, dann eben der Zug. Die Zugstation (Riga Central Station) liegt im Geb\u00e4ude nebenan (nicht im \u201eH\u00fcgelgeb\u00e4ude\u201c, das ist ein <a href=\"http:\/\/www.liveriga.com\/en\/1597\">Zentralmarkt<\/a>), sondern der Bahnhof ist als Teil vom Einkaufszentrum ORIGO. Das Ticket kauft man am Schalter und kostet 1,95 Lats (2,77 \u20ac) f\u00fcr eine Fahrt hin und zur\u00fcck. An der Wand h\u00e4ngt ein Routenplan, der Stopp in \u201eam Meer\u201c, also J\u016brmala, hei\u00dft <b>Majori (Maiori)<\/b>. Was dann etwas un\u00fcbersichtlich ist, ist der Bahnsteig und der Zug \u2013 den Bahnsteig reime ich mir zusammen \u00fcber das Endziel des Zuges, doch ob ich im richtigen Zug bin, wei\u00df ich erst, als ich frage. Doch es passte alles. (Die Zugroute kann man bei <a href=\"http:\/\/www.openrailwaymap.org\/?lang=de&amp;lat=56.962853548573044&amp;lon=23.926334381103516&amp;zoom=12&amp;style=standard\">OpenRaiwayMap<\/a>\u00a0ablesen.)<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck zeigt eine elektronische Tafel immer die aktuellen Haltestellen an, so erfahre ich nach vielleicht 30 Minuten, wo ich aussteigen muss. Doch ich bin nicht allein, mehrere Touristen steigen mit mir am kleinen Bahnhof aus. Eine kleine Strasse mit vielen Gesch\u00e4ften, Restaurants und Cafes scheint nicht zu enden, schlie\u00dflich m\u00fcndet sie in einem kleinen Park. Im Winter findet hier der Weihnachtsmarkt statt. Links vom Park komme ich zum Strand: echt lang, gef\u00fcllt mit weichem Sand und w\u00e4re nicht Oktober, w\u00e4ren bestimmt viele im Wasser. Immer noch nehmen viele Paare einen Spaziergang, einsam ist das Gegenteil. Nach einer gro\u00dfen Runde komme ich wieder am Bahnhof raus und dann ist es einfacher, denn es gibt nur ein Gleis pro Richtung.<\/p>\n<p>Ein paar Hintergr\u00fcnde gut geschrieben bei <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/reise\/europa\/baltische-riviera-baden-wie-zur-zeit-des-zaren-a-428729.html\">Spiegel<\/a>, im Sommer f\u00e4hrt auch <a href=\"http:\/\/www.tourism.jurmala.lv\/page\/418&amp;action=description&amp;t_id=689\">F\u00e4hre<\/a>.<\/p>\n<p>Sehensw\u00fcrdigkeiten<\/p>\n<p>Die Innenstadt hat einiges zu bieten und findet sich wie auch Tallinn auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste. Grund daf\u00fcr ist die gro\u00dfe Anzahl von Jugendstil-Geb\u00e4uden. Den Kopf muss ich oft oben halten, sonst entgeht mir etwas. So etwa bei der \u201eSchwarzen Katze von Riga\u201c, die mir nie aufgefallen w\u00e4re, aber um etwas auf dem Dach sehen zu k\u00f6nnen, <em>muss<\/em> man eben nach oben schauen.<\/p>\n<p>Von allen bekannten Sehensw\u00fcrdigkeiten hat mich am meisten die russische orthodoxe Kathedrale beeindruckt. Und neben den vielen klassischen Geb\u00e4uden finde ich die Nationale Bibliothek interessant, aber am geilsten noch das Geb\u00e4ude vom <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Latvian_Academy_of_Sciences\">Latvian Academy of Sciences<\/a>, einmal das h\u00f6chste Stahlbeton-Geb\u00e4ude der Welt. Ein Fahrstuhl bringt mich in die 15 Etage, dann muss man noch zwei Etagen Treppen steigen. 2,50 Lats (3,60 \u20ac) sind f\u00fcr den Eintritt vielleicht etwas viel, denn au\u00dfer \u201esehen\u201c kann man hier nichts.<\/p>\n<p>Essen und Trinken<\/p>\n<p>Als gr\u00f6\u00dfte Stadt im Baltikum hat man in Riga auch die gr\u00f6\u00dferen Marken wie <b>McDonald\u2019s<\/b> oder <b>TDI Friday\u2019s<\/b>. Dennoch bleibt Platz f\u00fcr ein genug lokale Restaurants und die Kneipenszene ist ber\u00fchmt. <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/%C4%8Cili\"><b>\u010cili Pica<\/b><\/a>\u00a0ist eine Kette aktiv in Litauen, Lettland, Ukraine, Polen und Russland und \u00fcbers\u00e4ht auch Riga; das Restaurant ist in Ordnung, aber warum ich 40 Minuten auf mein Essen warten muss, ist mir ein R\u00e4tsel.<\/p>\n<p>Field Trip schl\u00e4gt mir <a href=\"http:\/\/wikimapia.org\/26858266\/Street-Burgers\"><b>Street Burgers<\/b><\/a> vor, doch das kann ich nicht empfehlen. Die Ketchup\/Mayo-Tuben auf dem Tisch kann man gar nicht anfassen, so unangenehm glitschig f\u00fchlen sie sich an. Alles wirkte irgendwie fettig (Tische und der Boden), obwohl immer wieder gewischt wurde, aber wenn man vom Boden nur die Pommes mit dem Besen wegkehrt, verschwindet das Fett auch nicht. Doch das k\u00f6nnte ich noch in Kauf nehmen, wenn das Brot vom Burger sch\u00f6n fluffig w\u00e4re: das ist es aber nicht, es ist eine harte dicken Scheibe Wei\u00dfbrot, die K\u00e4sescheibe unfertig. So ist der Cheese-Burger mit Pommes f\u00fcr 4,90 Lats wirklich keine Empfehlung. Als Abrundung ging auf der Toilette das Licht auch nicht. Das Beste ist wohl noch das gro\u00dfe Bild auf der Hanswand von einem Burger-Esser.<\/p>\n<p>Sympathisch dagegen ist <a href=\"http:\/\/www.tripadvisor.com\/Restaurant_Review-g274967-d696863-Reviews-Pelmeni_XL-Riga_Riga_Region.html\"><b>Pelmeni XL<\/b><\/a>, was \u2013 unschwer zu erkennen \u2013 Pelmenis verkauft. Das ganze ist recht g\u00fcnstig, der Geschmack geht in Ordnung, allerdings gefallen mir nicht alle Sorten gleich gut.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.tripadvisor.com\/Restaurant_Review-g274967-d1898189-Reviews-Piejura-Riga_Riga_Region.html\"><b>Piejura<\/b><\/a>\u00a0ist ein nettes Restaurant, und angelockt hat mich ein Gericht auf der Karte drau\u00dfen, was ich schon immer einmal probieren wollte: Suppe in Brot serviert. Die Suppe selbst (eine pupi\u0146u zupa) finde ich lahm, doch die Idee, eine Suppe statt im Teller in einem Brot zu bringen ist einfach gro\u00dfartig. Vor der Suppe (4,90 Lats) gibt es einen kleinen Korb Brot mit Butter.<\/p>\n<p>Am Schwedischen Tor ist die <b>Amber Way Taverne<\/b>, ein typisches Touristen-Restaurant. Mein (hoffentlich) authentisches lettisches Essen war Fisch mit Kartoffeln und Frischk\u00e4se \u2013 prima zubereitet und f\u00fcr die Gr\u00e4ten kann das Restaurant auch nichts \u2026<\/p>\n<p>Capuccino und Cafe Latte habe ich \u00fcberall sehr guten bekommen. Das \u201eNationalgetr\u00e4nk\u201c, der Kr\u00e4uterlik\u00f6r <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Riga_Black_Balsam\"><b>R\u012bgas Melnais balzams<\/b><\/a>, schmeckt.<\/p>\n<p>Liep\u0101ja<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liep%C4%81ja\"><b>Liep\u0101ja<\/b>\u00a0<\/a>ist eine Hafenstadt an der Ostsee und hat etwa 80.000 Einwohner. Das ist mein n\u00e4chstes Ziel. Von Riga gibt es Busverbindungen und von Deutschland kann man sogar eine F\u00e4hre von Travem\u00fcnde aus nehmen. Der Bus geht um 13.30 und im Hotel erlaubt man mir, um 13 Uhr auszuchecken. P\u00fcnktlich bin ich am Steig 3, sogar zu p\u00fcnktlich, denn im Bus von 13.20 schickt man mich wieder raus, das ist eine andere Linie, die nach Liep\u0101ja geht. Das rausgehen ist nicht einfach weil hinter mir ein M\u00fctterchen steht das partu nicht aus dem Bus gehen m\u00f6chte, damit ich wieder aussteigen kann sondern sich erst an mir vorbeidr\u00e4ngelt, bis ich einen freien Ausgang habe.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Bus muss wohl meiner seiner, der kommt zeitig, viele warten. In das Kofferfach verfrachte ich mein Gep\u00e4ck und setze mich hin. Als erster. Nach ein paar Minuten, und immer noch ist keiner zugestiegen, motzt mich der Fahrer an. Ich komme nach vorn und lerne, dass jeder f\u00fcr einen Koffer 1,2 Lats extra zahlen muss. Oha. Ich setze mich wieder auf meinem Platz und mir f\u00e4llt auf, dass alle eingestiegenen oben auf die Sitznummer schauen. Meine Nachbarin frage ich, ob ich auch einen Sitz habe, \u201eJa, Nummer 3\u201c. Die 3 hatte ich dem Steig 3 zugeordnet, aber ich setze mich um, ganz nach vorne. Sp\u00e4ter setze ich mich erneut um, der Bus ist vielleicht 3\/4 gef\u00fcllt.<\/p>\n<p>Internetzugang hat der Bus nicht, auch keine Filme oder so. Die Fahrt geht \u00fcber viele Felder und das gr\u00fcne Gras erinnert mich an ein Hintergrundbild von Windows. Die Stra\u00dfen sind gut, es geht z\u00fcgig voran. Auf vielleicht der H\u00e4lfte machen wir einen Stopp von 20 Minuten. Der Busbahnhof ist nicht gro\u00df, ungew\u00f6hnlich der kleine Baumarkt mit Werkzeug, quasi ein OBI-to-Go, wo man noch schnell einen Winkelschleifer oder digitale Wasserwaage kaufen kann.<\/p>\n<p>Nach etwas 3,5 Stunden erreicht der Bus sein Ziel. Der <a href=\"https:\/\/maps.google.com\/maps\/ms?msa=0&amp;msid=203126389455262651575.00046f73b7824188a9ddd\">Busbahnhof liegt am Hauptbahnhof<\/a>, vielleicht ein Kilometer au\u00dferhalb der Stadt, aber immer noch in Fu\u00dfn\u00e4he. Gleich m\u00f6chte ich mein Ticket nach Klaip\u0117da kaufen, doch trotz Sprachbarriere verstehe ich dass keine Busse fahren. Ich soll nach Riga zur\u00fcckfahren, von dort gibt es Busse. Oha.<\/p>\n<p>Schon vorher habe ich bei Expedia im <b>Europa City Amrita Hotel Liepaja<\/b> ein Zimmer f\u00fcr zwei N\u00e4chte gebucht: das ist relativ g\u00fcnstig, 28 \u20ac\/Nacht, Fr\u00fchst\u00fcck (mit Baguette und Blauschimmelk\u00e4se) inklusive, Zimmer haben Wifi. Das Hotel liegt vielleicht 1 km vom (Bus-)Bahnhof und einem sch\u00f6nen Weg vorbei an alten traditionellen und f\u00fcr die Region typischen Holzh\u00e4usern. Mein Zimmer ist ein Economy-Room, geht zur Strasse, der Verkehr st\u00f6rt nicht, ist abends sowieso nicht viel los in der drittgr\u00f6\u00dften Stadt Lettlands (nach Riga und Daugavpils). Economy-Room hei\u00dft aber auch, zwei kleine Einzelbetten und einen Wasserspender vor der T\u00fcr, der nur hei\u00dfes Wasser, daf\u00fcr keine Becher hat. Eine kleine Minibar in Form diverser Snacks und kleinen Fl\u00e4schchen Feuerwasser stehen auf dem Tisch, einen K\u00fchlschrank gibt es nicht.<\/p>\n<p>Die Rezeption ist nett, gibt mir eine Stadtkarte und einen Stadtf\u00fchrer \u2013 die Touristikbeh\u00f6rde tut wohl etwas. Am n\u00e4chsten Morgen ist mein Ziel <b>Karosta<\/b>. Erst wollte ich laufen, doch 4 km in zwei Richtungen k\u00f6nnen lang werden, und die Buslinie 10 f\u00e4hrt direkt vom Hotel ab, so dass ich nicht noch l\u00e4nger \u00fcber den Spaziergang nachdenke. Ich nehme also den Bus, der etwa alle 20 Minuten f\u00e4hrt, zahle 0,50 Lats (0,70 \u20ac), bekomme kein Ticket, frage nach dem Ticket, Fahrer gibt mir dann das Ticket. Keine Ahnung was das zu bedeuten hat, vielleicht gibt es nie sp\u00e4tere Kontrollen. Nach vielleicht 10 Minuten endet die Fahrt an einer sehr sch\u00f6nen Br\u00fccke, der <b>Oskars<\/b> <b>Kalpaka-Br\u00fccke<\/b>; Sehensw\u00fcrdigkeit Nummer 1. Sie ist die \u00e4lteste Br\u00fccke Liep\u0101jas und z\u00e4hlt auch mit zu den \u00e4lteren des ganzen Landes. Sie wurde nach den Entwurfszeichnungen von Alexander Gustav Eiffel (ja, genau, DEM Herrn Eiffel) gebaut.<\/p>\n<p>An der Br\u00fccke nehme ich rechts einen Pfad am Wasser vorbei zum <b>Gef\u00e4ngnis des Kriegshafens<\/b> (Karosta Prison) Sehensw\u00fcrdigkeit Nummer 2. Dummerweise ist es ab September geschlossen, da es innen zu kalt f\u00fcr Warmduscher-Toursiten ist, denn im authentischen Knast wird nicht geheizt. Der ehemalige Knast sperrte Seem\u00e4nner ein, die von zu viel Alkohol \u201eauff\u00e4llig\u201c wurden. Das Gef\u00e4ngnis nimmt auf der Liste der \u201e101 worlds amazing and unusual hotels\u201c Platz Eins einnimmt. Es gibt dann auch F\u00fchrungen und authentische \u201eBehind der bars\u201c Reality-Shows.<\/p>\n<p>Von dort gehe ich zur Sehensw\u00fcrdigkeit 3, der <b>Orthodoxen Meereskathedrale St. Nikolai<\/b>, gebaut 1901. Von au\u00dfen gl\u00e4nzen die Kuppeln. Au\u00dfen steht noch ein viersprachiges Schild, und auf Deutsch hei\u00dft es: \u201eBitte das Territorium der Kathedrale nicht mit b\u00f6sen Gedanken und W\u00f6rtern, angez\u00fcndeten Zigarette, angetrunken, im Badeanzug oder anderen ungeh\u00f6rigen Kleidern betreten! Bitte keine Hunde und andere Tiere mitnehmen oder hereinlassen.\u201c Innen gibt es noch ein zweites Schild, mit den Symbolen keine Fotos, keine Handys. Dennoch klingelt es bei einer Omi aus der Tasche, schnell und wohl verlegen macht sie es aus. Besonders fotogen finde ich dir Kirche aber nicht.<\/p>\n<p>Nach der Kirche gehe ich zum <b>Nordmole (Northern Breakwater)<\/b>, Sehensw\u00fcrdigkeit 4. Ein Typ harkt drau\u00dfen das Laub, fragt mich nach einer Zigarette, da kann ich nicht helfen. Der Weg ist 1800 Meter lang und zieht sich auch dadurch, dass der Beton auf der H\u00e4lfte kaputt ist und das Weiterkommen anstrengend wird. Am Ende steht ein kleiner metallener Ofen und es riecht nach Pipi. Wie bl\u00f6d ist es in eine Ecke zu pinkeln, wenn man fast 2 Kilometer Pier zum schiffen ins Meer hat. Da es keine M\u00fclleimer gibt (vielleicht w\u00fcrde das auch nichts \u00e4ndern) entsorgen die Angler alles auf dem Pier: Bierdosen f\u00fcr einen harten Tag und viele Schrimps-Verpackungen, wohl der K\u00f6der f\u00fcr den Fisch. W\u00fcrmer sind wohl von gestern.<\/p>\n<p>Vom ganzen Laufen bin ich m\u00fcde und m\u00fcsste zur\u00fcck zur Br\u00fccke und den Bus nehmen. Da mir drei Letten so vorkommen, als ob sie keinen Kurztripp zum Pier machen, frage ich sie, ob sie mit dem Auto gekommen sind und zur\u00fcck nach <b>Liep\u0101ja<\/b> fahren. Das tun sie und sie nehmen mich mit. Wir reden nicht zusammen, nur am Ende, als mich Fahrer am Hotel absetzt, fragt er mich, woher ich komme: \u201eDeutschland\u201c. Und er \u201eOoooooooooo. Ich arbeite mit Deutschen\u201c. Mehr sprechen wir dann aber doch nicht.<\/p>\n<p>Liep\u0101ja Sehensw\u00fcrdigkeiten und Gastronomie<\/p>\n<p>Die Stadt hat einige Besonderheiten zu bieten. Im Boden sind kleine Noten eingelassen und man kann in zwei Routen zu je 3,7 km oder 5,8 alle zentralen Elemente abgehen.<\/p>\n<p>Ganz oben steht die <b>Dreifaltigkeitskathedrale<\/b> (Cathedral of the Holy Trinity) mit den gr\u00f6\u00dften mechanischen Orgeln der Welt. Erbaut ab 1742 erf\u00e4hrt sie gerade eine Renovierung und \u00fcberall staubt es. Unverst\u00e4ndlich wundere ich mich, warum die 7000 wertvollen Orgelpfeifen nicht abgedeckt werden. Im September sind traditionell Orgel-Feste. Laut Tourismusinfo kann man auch auf den Turm steigen, einen Aufstieg habe ich aber in der Umbauphase nicht gesehen.<\/p>\n<p>Auch Liep\u0101ja hat einen J\u016brmala, einen wunderbaren zuckerweichen Strand, ausgezeichnet mit dem Pr\u00e4dikat \u201e<a href=\"http:\/\/www.blaue-flagge.de\/\">Blaue Flagge<\/a>\u201c\u00a0und einen 70 Hektar gro\u00dfen Strandpark auf 3 Kilometern L\u00e4nge. Schon in den 1860er Jahren wurde er von Russen gerne besucht. Richtung Hafen mehrt sich der Seetang und zwei M\u00e4nnern schaufeln ein paar Kubikmeter auf ihren keinen LKW \u2013 eher eine Sisyphus-Arbeit die Flut der Algen damit einzud\u00e4mpfen. Angeblich wird auch Bernstein freigeschwemmt, doch bei dem Seetang glaube ich nicht daran.<\/p>\n<p>Vom Stand kommt nach nicht direkt zur Promenade. Alte K\u00e4hne liegen hier an, Jachten, von denen die Tourismusbrosch\u00fcre schreibt, nicht. Hier sind ein paar gute Hotels und das <a href=\"http:\/\/www.fontaineroyal.lv\/en\/steakhouse\"><b>House of <\/b><b>Food<\/b><\/a>, ehemals Fontain international Steakhouse, was zum <a href=\"http:\/\/www.fontaineroyal.lv\/en\/home\">Fontain-Hotel<\/a> geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die <b>Bernsteinuhr <\/b>an der Promenade ist mir nicht aufgefallen. Schade, denn die Geschichte ist interessant: 2003 gab es die Aktion \u201eLeave your amber in Liep\u0101ja time!\u201c, bei der von den Bewohnen 50 Liter Bernsteins zusammenkamen, aus dem dann die Uhr entstand.<\/p>\n<p>An der Pier stehen zur Abendzeit M\u00e4nner aus der Mitte der Gesellschaft wie Prostituierte, die sich einen Fisch-Freier angeln wollen.<\/p>\n<p>Im Zentrum hebt die Brosch\u00fcre Lettlands erste Rockcafe, der \u201eWalk of Fame\u201c der lettischen Musiker und die gr\u00f6\u00dfte Gitarre Lettlands (echt?) hervor. Weiterhin wird aufgef\u00fchrt Rosengarten in der Stadtmitte, Petersmarkt (soll zweitgr\u00f6\u00dfter Lettlands sein), Haus des Kunsthandwerks, H\u00e4uschen Peter I, St. Joseph-Kathedrale, Hymne der Stadt Liep\u0101ja. Insgesamt macht es Spa\u00df durch die Stra\u00dfen (Graudu Street, Dzintaru und Liepu Streets) zu gehen und die alten Holzh\u00e4user mit wunderbaren Schnitzarbeiten im Stil des Jugendstils (Art Nouvea) zu bestaunen. Die Stra\u00dfenbahn hat heute nur noch eine Linie, geh\u00f6rt aber zur ersten in den Balten Staaten.<\/p>\n<p>Neben dem guten und g\u00fcnstigen House of Food finde ich die <a href=\"http:\/\/boulangerie.lv\/\"><b>Boulangerie<\/b><\/a>\u00a0ein sehr nettes Caf\u00e9 mit einem tollen Cafe Latte (1,8 Lats f\u00fcr Medium) und guten Kuchen (nur 1 Lats). Man kann auch oben sitzen. Der SIA \u201eIn Tao\u201c, ein Sushi-Restaurant, hat mir weniger gut gefallen.<\/p>\n<p>Weiterfahrt nach Litauen<\/p>\n<p>Am Busbahnhof konnte man mir ja nicht weiterhelfen, also frage ich im Hotel nach, wie ich nach Litauen und insbesondere nach Klaip\u0117da komme. Es gibt eine Route, die geht erst \u00fcber die Grenze nach Palanga und dann kann man einen zweiten Minibus nach Klaip\u0117da nehmen. Hmmm. Klingt erst einmal umst\u00e4ndlich, aber wenn es nicht anders geht, muss es diese Version sein. Nachteil w\u00e4re, dass ich irgendwo in Palanga Geld wechseln m\u00fcsste, denn ich k\u00f6nnte wohl den Minibus nicht in Lats bezahlen , sondern in Litas. (Zum 1. Januar 2015 will\u00a0Litauen\u00a0dem\u00a0Euro-Raum\u00a0beitreten.)<\/p>\n<p>Neben dem Bus-Terminal am Bahnhof hat Liep\u0101ja noch eine zweite Stelle mit Bussen; dort laufe ich hin, um mir die Haltestelle anzuschauen. Ich finde auch die vom Hotel korrekt angegebenen Abfahrtszeiten nach Palanga (9 Uhr und 14.40). Das passt also.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zur\u00fcck in die Stadt und zum Hotel finde ich zuf\u00e4lligerweise die Buslinie <a href=\"www.ecolines.net\"><b>Ecolines<\/b> Estonia<\/a>\u00a0mit Reisen nach ganz Europa. Klaip\u0117da steht zwar nicht auf dem Fenster, doch frage ich nach und Voil\u00e0! sie fahren nach Klaip\u0117da. Der Preis ist mit 3,87 Lats (5,51 \u20ac) g\u00fcnstig, ich spare mir das umsteigen muss kein Geld wechseln. Perfekt \u2026 wenn da nicht die Abfahrt um 8 Uhr in der fr\u00fch w\u00e4re, aber in den sauren Apfel muss ich bei\u00dfen.<\/p>\n<p>Am Vorabend gebe ich noch meine restlichen Lats aus. In der Nacht schlafe ich unruhig, denn mich bewegt die Situation im Bus von Riga nach Liep\u0101ja, wo mich der Koffer 1,20 Lats extra kostete. Dummerweise frage ich im B\u00fcro bei der Buchung nicht nach diesem Detail. Was w\u00e4re, wenn ich den Bus besteige, ich keine Lats mehr habe und ich die Fahrt nicht antreten kann, weil ich den Koffer nicht bezahlen kann? An der Rezeption im Hotel frage ich um Rat, die Frau meint, es w\u00e4re nicht un\u00fcblich f\u00fcr den Koffer zu zahlen. Hmmm. Sie versucht anzurufen, doch es ist noch zu fr\u00fch. Eine Google-Suche ergibt, das mein Koffer eigentlich frei sein m\u00fcsste, gr\u00f6\u00dfere Koffer aber 10 \u20ac kosten.<\/p>\n<p>Ich gehe auf Nummer sicher und ziehe auf dem Weg beim VISA-Automaten noch einmal 10 Lats und gehe zum kleinen Busbahnhof am Platz an der Kurshu und Siena Strasse. Der Bus ist p\u00fcnktlich, ich zahle nichts f\u00fcr meinen Koffer und mit insgesamt 6 Passagieren macht das Unternehmen keinen gro\u00dfen Gewinn, zumal die Fahrt laut Rezeption mit unter 4 Lats g\u00fcnstig ist. Die Strassen gleichen einem Flickenteppich und so schaukelt sich der Bus durch die Landschaft. Kaum Autos kommen uns entgegen. Im Radio h\u00f6re ich ein bekanntes Lied, aber Moment einmal, der Text ist russisch? Litauisch? Es ist der Schlagerhit \u201eEin Stern, der deinen Namen tr\u00e4gt\u201c. Mama w\u00fcrde sich freuen. Wie austauschbar Schlager doch geworden sind. Nach zwei Stunden erreiche ich mein Ziel, Klaip\u0117da in Litauen.<\/p>\n<p>Weblinks<\/p>\n<ul>\n<li>Nach Riga gibt es viele Fl\u00fcge, etwa \u00fcber der lokale Airline <a href=\"https:\/\/www.airbaltic.com\/de\/index\">Air Baltic<\/a>, aber auch Air Berlin oder Ryanair.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/reise\/staedte\/urlaub-in-riga-lettland-tipps-fuer-den-perfekten-staedtetrip-a-904773.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/reise\/staedte\/urlaub-in-riga-lettland-tipps-fuer-den-perfekten-staedtetrip-a-904773.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/reise\/europa\/jugendstil-stadt-riga-daemonen-an-der-hauswand-a-793285.html#ref=karte&amp;openmap=true\">http:\/\/www.spiegel.de\/reise\/europa\/jugendstil-stadt-riga-daemonen-an-der-hauswand-a-793285.html#ref=karte&amp;openmap=true<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/lettland-guide.de.dedi1690.your-server.de\/staedte\/riga\/\">http:\/\/lettland-guide.de.dedi1690.your-server.de\/staedte\/riga\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Heinz_Erhardt\">Heinz Erhardt<\/a> ist in Riga geboren, Erinnerungen an ihn gibt es hier aber nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verschiedene Fluglinien steuern Riga an, auch Ryanair, die zum Beispiel von Weeze (Niederrhein) fliegen. Ist man schon einmal in Ost-Europa, stellt der Bus eine prima Option dar. Bei Lux Express\u00a0buche ich online ein Ticket von Tallinn nach Riga. Der Preis ist g\u00fcnstig, 21 \u20ac zahlt man, der Bus ist neu, Kaffee ist frei, Wifi vorhanden, &hellip; <a href=\"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/lettland\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Lettland<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":848,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39],"tags":[42],"class_list":["post-891","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-oestliches-europa","tag-lettland"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=891"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/891\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":922,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/891\/revisions\/922"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/848"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=891"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=891"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}