{"id":964,"date":"2014-06-25T15:32:43","date_gmt":"2014-06-25T14:32:43","guid":{"rendered":"http:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/?p=964"},"modified":"2014-09-06T13:25:37","modified_gmt":"2014-09-06T12:25:37","slug":"griechenland-athen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/griechenland-athen\/","title":{"rendered":"Athen"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Flug aus Korfu hei\u00dft mich die viertgr\u00f6\u00dfte Stadt der EU willkommen. Der <strong>Athens Eleftherios Venizelos International Airport<\/strong> liegt 17 km au\u00dferhalb der Kernstadt und es gibt verschiedene <a href=\"http:\/\/www.athenstransport.com\/english\/\">M\u00f6glichkeiten<\/a> von dort die Reise fortzusetzen. Ich entscheide mich f\u00fcr die Metro, die ist am Schnellsten. So kaufe ich f\u00fcr die Blaue Linie ein <a href=\"http:\/\/www.athenstransport.com\/english\/tickets\/\">Ticket<\/a>, und lege 14 \u20ac f\u00fcr die Hin-\/R\u00fcckfahrt auf den Tisch, doch auf dem Ticket ist vermerkt, dass die R\u00fcckfahrt in den n\u00e4chsten 48 Std. stattfinden muss, das brauche ich nicht, also tausche ich es wieder um, und muss zwei Einzeltickets f\u00fcr 8 \u20ac kaufen, nicht ganz g\u00fcnstig. Zur Olympia 2004 hat Griechenland massiv in die Infrastruktur investiert. Somit sind alle Metro-Linien in einem neuen Zustand und sehen gepflegt aus. Sieht man sonst \u00fcberall die W\u00e4nde mit Graffiti vollgeschmiert, so gilt das f\u00fcr die Metro-Stationen nicht. Das liegt auch an der l\u00fcckenlosen \u00dcberwachung. Wer wiederholt beim Beschmieren, Essen, Trinken oder Rauchen in der Metro erwischt wird, kann mit Hausverbot rechnen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Pan Hotel habe ich zentral am <strong>Syntagma<\/strong>&#8211;<strong>Platz<\/strong> 5 N\u00e4chte (je 32 \u20ac) gebucht, wo auch die Metro nach 40 Minuten vom Flughafen h\u00e4lt (siehe\u00a0<a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/5\/57\/Athens_metro_2007.png\">Karte<\/a>). Zentraler kann man nicht wohnen, hier beginnt die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, Sehensw\u00fcrdigkeiten sind in Fu\u00dfn\u00e4he und durch die Metro kommt man \u00fcberall hin. Eine Haltestelle weiter, <strong>Monastiraki<\/strong>, w\u00e4re noch ein wenig n\u00e4her im Alten Athen und direkt an der Gr\u00fcnen Metro-Line 1, auch hier w\u00fcrde man sicherlich ein nettes Hotel finden.<\/p>\n<p>Nach dem Einchecken im Hotel und den Stadtplan in der Tasche laufe ich etwas durch die Innenstadt (mit dem vielleicht sch\u00f6nsten H&amp;M-Laden). Ich gehe zur\u00fcck zum Syntagma-Platz und bewundere <a href=\"http:\/\/www.grandebretagne.gr\/%20https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hotel_Grande_Bretagne\"><strong>Hotel\u00a0Grande\u00a0Bretagne<\/strong><\/a>, eines der besten und teuersten Hotels der Stadt, eine \u00dcbernachtung in der 400 m\u00b2 gro\u00dfen\u00a0Royal Suite kostet \u00fcber 10.000 \u20ac. Das <a href=\"http:\/\/www.gbcorner.gr\/en\/\"><strong>GB Corner Restaurant<\/strong><\/a>\u00a0hat im Moment geschlossen. Da es schon dunkel ist, hat der <strong>National-Garten<\/strong> rund um das <strong>Griechische Parlament<\/strong> geschlossen. Man sieht immer noch viel Polizei, die das Geb\u00e4ude und die Gegend \u00fcberwacht. Ich sehe wie die Polizei ein Auto stoppt, total USA-m\u00e4\u00dfig mit Pistolen, keine Ahnung was der arme Typ gemacht hat. In der Regel k\u00fcmmert es hier keinen, wie es im Verkehr zugeht, die Motorradfahrer d\u00fcsen durch alle Gassen. Dabei einen Helm zu tragen interessiert hier keinen und gilt wohl auch als uncool. Autos parken jeden Quadratmeter voll, auch auf dem Zebra-Streifen wird geparkt, selbst auf dem, der sich an einer Ampel befindet. Hier m\u00f6chte ich kein Auto fahren und erst recht keinen Luxus-Wagen ohne eine Garage mein eigenen nennen zu k\u00f6nnen. Jedes Auto hat irgendwo Beulen und Schrammen, wirklich jedes. Abends sieht man dann die Polizei Strafzettel an die Autos heften, also ganz so einfach ohne Konsequenz Parken geht auch nicht. \u00dcberhaupt ist die Polizei sehr pr\u00e4sent. (Vielleicht ist das gemeint, wenn gesagt wird, in Griechenland wird viel Geld in die \u00f6ffentliche Verwaltung gesteckt.)<\/p>\n<p>Der Stadtplan vom Hotel beinhaltet alle zentralen Sehensw\u00fcrdigkeiten und enth\u00e4lt dazu eine farbliche Markierung der verkehrsberuhigten Gegenden, in denen sich die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone befindet und kleine Gesch\u00e4fte und Restaurants ansiedeln. So f\u00fchrt mein Weg als erstes durch die <strong>Altstadt<\/strong> zur alten <strong>Stadtfestung Akropolis<\/strong>. F\u00fcr 12 \u20ac bekommt man ein Ticket mit allen Eintritten, doch leider vermisse ich einen Plan, auf dem alle Sehensw\u00fcrdigkeiten des Kombi-Tickets aufgef\u00fchrt sind, jede Anlage hat nur ihren eigenen Plan. So bleiben mir sp\u00e4ter auch zwei Tickets \u00fcbrig \u2026<\/p>\n<p>Das erste gro\u00dfe Bauwerk ist das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dionysostheater\"><strong>Dionysostheater<\/strong><\/a>, von dort geht man weiter zum Amphitheater\u00a0<strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Odeon_des_Herodes_Atticus\">Odeon des Herodes Atticus<\/a><\/strong> und von dort hoch durch den Torbau (<strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Propyl%C3%A4en_(Athen)\">Propyl\u00e4en<\/a>)<\/strong>\u00a0und dann erscheint der ber\u00fchmteste <strong>Athena-Tempel<\/strong>, der <strong>Parthenon<\/strong>. Der alte Athena-Tempel und <strong>Erechtheion<\/strong> gehen bei dem 2500 Jahre alten Parthenon und seinen Ausma\u00dfen von 70 x 30 Meter unter. Der Parthenon sieht heute mitgenommen aus und ist seit \u00fcber 50 Jahren f\u00fcr Besucher gesperrt; Reparaturma\u00dfnahmen gibt es seit Jahrzehnten und sie werden so schnell auch nicht abgeschlossen sein.\u00a0 An der Vorderseite erkennt man Messger\u00e4te f\u00fcr Vibrationen, der Athener Verkehr macht dem Marmor zu schaffen. Von unten ist die Sicht auf den Parthenon vielleicht sogar noch beeindruckender, doch auch von oben gibt es eine umfassende Sicht auf die Stadt und bis zur K\u00fcste.<\/p>\n<p>Vom Akropolis-Berg runter laufe ich um den <strong>Philopapposh\u00fcgel<\/strong>, und schon bin ich alleine \u2013 Touristen konzentrieren sich wie so oft nur auf die zentralen Sehensw\u00fcrdigkeiten und lassen alles andere links liegen. Oben steht das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Philopapposdenkmal\">Philopapposdenkmal<\/a> und in den H\u00fcgel sind H\u00f6hlen wie Wohnungen geschlagen worden, wo im zweiten Weltkrieg Kunstsch\u00e4tze versteckt wurden.<\/p>\n<p>Etwas weiter kommt man zur <strong>Pnyx<\/strong> (auch Pnika), einem alten Versammlungsort f\u00fcr ca. 20.000 Personen, heute nicht mehr als solchen zu erkennen. Die Pnyx ist frei zu besichtigen und man hat \u2014 wie so oft\u00a0\u2014 einen tollen Blick auf den Akropolis-Berg. Geschlossene Gesellschaft ist allerdings beim Observatorium anzutreffen, da gibt es f\u00fcr Besucher nichts zu sehen. Der Akropolis-Berg und der Philopapposh\u00fcgel wird durch die belebte und beliebte Fu\u00dfg\u00e4ngerstrasse <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Dionysiou_Areopagitou_Street\"><strong>Dionysiou Areopagitou<\/strong><\/a>\u00a0geteilt.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag laufe ich zum <strong>Keramikos<\/strong> (auch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kerameikos\">Kerameikos<\/a>), was gleich aus mehreren Gr\u00fcnden interessant ist: erstens findet man hier urspr\u00fcngliche Teile des Schutzwalls vom alten Athen, dann gab es hier eine Keramikproduktion (daher wohl der Name KERAMIK\u2026.) und dazu Funde und zum Schluss noch ein Friedhof, den gr\u00f6\u00dften vom alten Athen. Ehrlich gesagt finde ich die Anlage drau\u00dfen wenig spannend, die alten bedeutenden Tore, der Schutzwall, der Fluss, der Dipylon Weg alles ist nur noch in Andeutungen zu erkennen, interessant ist eher das Museum mit Statuen und T\u00f6pferwaren.<\/p>\n<p>Von Keramikos f\u00fchrt mich die \u00fcber die Fu\u00dfg\u00e4ngerzone (gepflastert mir vielen Touri-Restaurants) nach <strong><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Agora_(Athen)\">Agora<\/a><\/strong>. Wer Sonnenbrillen und \u00c4hnliches braucht, findet bei den Afrikanern sicherlich etwas. In die Anlage komme ich umsonst rein, weil es mit kurz vor 15 Uhr schon so sp\u00e4t ist, dass die Anlage bald wieder geschlossen wird. Bewundern kann man die Stoa des <strong>Attalos<\/strong> mit einem sch\u00f6n restaurierten S\u00e4ulengang und im hinteren Teil ein Museum sowie den <strong>Tempel des Hephaistos<\/strong> (Hephaisteion).<\/p>\n<p>Es ist Nachmittag, weitere arch\u00e4ologische St\u00e4tten werden geschlossen haben, also laufe ich zum <a href=\"http:\/\/www.athens-museums.com\/guide\/component\/k2\/item\/58-industrial-gas-museum\"><strong>Industrial Gas Museum<\/strong><\/a>. Es ist das erste Industrie-Museum von Athen und erst seit 2013 fertig, wobei das Gel\u00e4nde (<a href=\"http:\/\/www.technopolis-athens.com\/web\/guest\/home\"><strong>Technopolis<\/strong><\/a>) selbst f\u00fcr Events schon seit 1999 genutzt wird. In sechs Geb\u00e4uden kann man die Gas-Produktion nachverfolgen, in anderen Geb\u00e4uden sind Foto-Ausstellungen. Der Eintritt ist mit 1 \u20ac gering, wobei die Fotoausstellung extra kommt. Ebenfalls Gasometer (auch \u201eGazi\u201c genannt) geh\u00f6rten in die Reihe und man findet Verweise (und Bilder) auf die Gasometer in Leipzig und Oberhausen. Ein Geb\u00e4ude wird als Restaurant\/Cafe genutzt und es ist so, wie man sich das vorstellt, Speisen zwischen gro\u00dfen R\u00f6hren, und bei der Farbgestaltung komme ich mir wie bei Google vor. Es wird dunkel und k\u00fchl, ich laufe zur\u00fcck zum Hotel, und kann von fast einem Kilometer Entfernung schon das Griechische Parlament sehen.<\/p>\n<p>Der dritte Tag ist mein Metro-Tag. Ich laufe vom Hotel zur Haltestelle Monastiraki und nehme die Gr\u00fcne Line, nach London die \u00e4lteste Metro-Strecke der Welt, 1869 nahm sie den Betrieb auf. Erstes Ziel ist das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olympia-Sportkomplex_Athen\"><strong>Olympia-Sportkomplex Athen<\/strong><\/a> (<a href=\"http:\/\/www.oaka.com.gr\/default.asp\">Homepage<\/a>) im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Athen\">Athener<\/a>\u00a0Vorort <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marousi\">Marousi<\/a>, Haltestelle Irini. Eine beeindruckende St\u00e4tte, die von einigen Hobby-Sportlern als Jogging-Platz genutzt wird, in einem Schwimmbecken gibt es Unterricht, eine Halle wird zum Kletten verwendet. Sonst macht alles aber einen verlassenen und runtergekommenen Eindruck und das wird in den kommenden Jahren wohl nicht besser werden. Die Hunde haben Teile der Anlage schon f\u00fcr sich entdeckt. Ingesamt sind die Anlagen aber einen Besuch wert und die Stadien architektonische Meisterwerke.<\/p>\n<p>Es ist Sonntag, das Automuseum hat geschlossen und ich fahre exakt in die andere Richtung, nach <strong>Pir\u00e4us<\/strong> zum Hafen. Erst schaue ich mir die F\u00e4hrschiffe an doch in dieser Ecke ist wenig los und es dauert etwas, bis ich auf der anderen Seite die schicken Boote und Flaniermeile entdecke. Das Publikum ist wohl auch zahlungskr\u00e4ftiger, im Cafe kostet mein kleiner Cappuccino 3,20 \u20ac, genau das doppelte, wie im Cafe in Athen City. Nett eingerichtet ist es, aber f\u00fcr Toilettenpapier war kein Geld da. Mit der Metro geht\u2019s wieder zur\u00fcck in die Innenstadt, jede Metro ist etwas anders entworfen, dass jede Haltestelle eine Art Museum ist, stimmt jedoch so nicht, es gibt nur einige wenige Stationen mit historischen Funden, etwa die dritte Ebene an der Syntagma-Stelle oder Akropolis. Ein Besuch im Museum kann man sich folglich nicht schenken.<\/p>\n<p>Der vierte Tag ist mein Museumstag. Leider hat das <strong><a href=\"http:\/\/www.theacropolismuseum.gr\/en\">Acropolis Museum<\/a><\/strong>\u00a0montags geschlossen, doch meine beiden anderen Museen bilden mich an diesem Tag. Ich laufe zum <a href=\"http:\/\/www.namuseum.gr\/\"><strong>Arch\u00e4ologisches Museum Athen<\/strong><\/a>, wobei der Spaziergang mich nicht in die beste Gegend bringt; die Geb\u00e4ude im Umfeld sind mit Unmengen von Graffiti beschmiert und es stinkt nach Pisse. Eine Mittagspause bis 13 Uhr \u00fcberrascht mich, so dass ich als erstes zum <a href=\"http:\/\/www.hellenicmotormuseum.gr\"><strong>Hellenic Motor Museum<\/strong><\/a>\u00a0gehe. Am Schalter zahle ich 8 \u20ac Eintritt und suche den Eingang, der eigentlich in der 4. Etage sein soll. Aber alles ist geschlossen. Ich gehe wieder nach unten, frage nach, die Dame telefoniert, ich gehe wieder nach oben und eine Reinigungskraft \u00f6ffnet mir die T\u00fcr. Es ist der \u201enormale\u201c Weg, man muss eben in der 4. Etage auf sich aufmerksam machen, damit einem ge\u00f6ffnet wird. So kompliziert bin ich noch nie in eine \u00f6ffentliche Ausstellung gekommen, aber ich vermute f\u00fcr 8 \u20ac gibt es so wenig Besucher, dass man \u00fcberall Personal einspart und alle m\u00f6glichen Eing\u00e4nge eben dicht macht. Ich bin tats\u00e4chlich der einzige Besucher und habe die tollen Autos f\u00fcr mich alleine, eine gro\u00dfartige Sammlung, eine Geschichte erz\u00e4hlt das Museum aber nicht. F\u00fcr Autoliebhaber dennoch drei sch\u00f6ne Ebenen, Arch\u00e4ologie einmal anders.<\/p>\n<p>Nach dem Besuch im Auto-Museum ist es nach 13 Uhr und ich kann ins Nationale Arch\u00e4ologische Museum (7 \u20ac). Es erwartet mich eine gro\u00dfe Sammlung von Statuen, die ich gar nicht richtig einordnen kann. Sch\u00f6n sind auch die T\u00f6pferwaren und der Gold-\/Silber-Schmuck. Es gibt Texte in Griechisch und Englisch, allerdings so langweilig und ohne Unterst\u00fctzung von Multi-Media, dass ich das hier als Objekt-Schau sehe aber nicht als Ort mit Geschichtenerz\u00e4hlung. Das ist schade, denn ich glaube man k\u00f6nnte mit der Sammlung viel mehr machen. Unten im Cafe nehme ich einen Snack ein, irgendwann stehen Tauben auf dem Tisch und gieren nach den Kr\u00fcmeln und ich muss mein Essen mit Messer und Gabel verteidigen.<\/p>\n<p>Nach knapp einer Woche verlasse ich Athen. Mit der <a href=\"http:\/\/www.stasy.gr\/index.php?id=70&amp;L=1\">Metro<\/a> fahre ich von <strong>SYNTAGMA<\/strong> zum Flughafen, jede halbe Stunde geht die Metro und ist wieder knapp 30 Minuten unterwegs. Das <strong>Pan Hotel<\/strong> geht in Ordnung, der Fahrstuhl mit Musik ist witzig, gleicht aber nicht das eint\u00f6nige Fr\u00fchst\u00fcck aus, das ist eher zum Auslachen. Sonnenlicht gibt es in meinem Zimmer nicht wirklich, ein kleiner Flachbildschirm gibt wenige Programme wieder. Ein K\u00fchlschrank ist vorhanden, der mit seiner W\u00e4rme meine Schuhe trocknet, sehr praktisch. Unten in der Lobby findet man Brosch\u00fcren f\u00fcr Reisen in die Umgebung, etwa nach Mykonos oder Santorini (ab 200 \u20ac, ab 2 Tage), Meteroa (200 \u20ac, 1 Tag), Delphi (2 Tage, ab 160 \u20ac) aber auch genauso wie f\u00fcr Stadtf\u00fchrungen (ab 60 \u20ac). Das klingt eher teuer, doch so richtig teuer finde ich die Stadt selbst nicht, Kaffe gibt es \u00fcberall ab 1 \u20ac, einen gro\u00dfen Cappuccino f\u00fcr etwa 2 \u20ac. Wer sich von Gyros ern\u00e4hren m\u00f6chte, kann das f\u00fcr ebenfalls 2 \u20ac tun, Restaurants gibt es genug und von Einheimischen genauso besucht, wie von Touristen. Ebenso tolle Cafes mit Kuchen und Teilchen. \u00dcberall bekommt man Quittungen, wirklich \u00fcberall, beim Taxi wei\u00df ich es nicht, ich bin keins gefahren. Dass man hier \u00fcber den Tisch gezogen wird, kann ich \u00fcberhaupt nicht best\u00e4tigen, es gibt keine merkw\u00fcrdigen Sonderkosten (Service-Charge, Tax, \u2026) nur beim Brot sollte man fragen, denn das geh\u00f6rt nicht immer dazu (beim Salat etwa, oder bei einer Vorspeise wie K\u00e4se, Oliven, \u2026) und kostet 1 &#8211; 2 \u20ac extra. <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Greek_frapp\u00e9_coffee#Frapp.C3.A9_variations\">Cappuccino Fredo<\/a> ist hier DER Klassiker schlechthin.<\/p>\n<p>Obwohl ich Athen das erste Mal besuche und keine Vergleiche zu fr\u00fcher ziehen kann, w\u00fcrde ich schon sagen, dass man Zeichen der Krise sieht. So sagen mir Leute, dass es heute Obdachlose und Bettler gibt (das stimmt), die es vor ein paar Jahren nicht gab. Ein gro\u00dfes M\u00fcll\/-Abfallproblem sehe ich nicht, relativ sauber sind die Wege und das Problem mit dem Graffiti ist ein Generelles. Und dass M\u00e4nner h\u00e4ufiger Bart tragen, um Rasierklingen zu sparen f\u00fchre ich nicht auf die Wirtschaftskrise zur\u00fcck, sondern genauso wie eine Vorliebe f\u00fcr Jogging-Hosen auf ein gewisses Sch\u00f6nheitsideal und Lebensstil.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Flug aus Korfu hei\u00dft mich die viertgr\u00f6\u00dfte Stadt der EU willkommen. Der Athens Eleftherios Venizelos International Airport liegt 17 km au\u00dferhalb der Kernstadt und es gibt verschiedene M\u00f6glichkeiten von dort die Reise fortzusetzen. Ich entscheide mich f\u00fcr die Metro, die ist am Schnellsten. So kaufe ich f\u00fcr die Blaue Linie ein Ticket, und &hellip; <a href=\"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/griechenland-athen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Athen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":937,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26],"tags":[],"class_list":["post-964","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-westliches-europa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=964"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/964\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":971,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/964\/revisions\/971"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/937"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ullenboom.de\/reiseblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}