Etihad ist die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, nicht zu verwechseln mit Emirates aus Dubai. Alle Flüge laufen über das Drehkreuz in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Emirate. Aus Deutschland geht es nonstop ab Frankfurt, München und Düsseldorf dorthin, die Flugzeit liegt bei rund sechseinhalb Stunden.
Wer nach Asien fliegt, findet in Etihad oft eine günstige Verbindung; für Ziele in Amerika lohnt sich der Umweg über den Golf für Europäer meist nicht. In der Economy liegt Etihad beim Komfort gefühlt unter Emirates, auch das Unterhaltungsprogramm muss sich geschlagen geben. Angenehm ist die Steckdose am Sitzplatz, an der sich auch USB-Geräte laden lassen. In der First Class spielt Etihad dagegen ganz oben mit: Im Airbus A380 gibt es die „First Apartments“ und mit „The Residence“ sogar eine Suite mit Wohnzimmer, Schlafzimmer und eigener Dusche.
Mehrfach bin ich Economy mit Etihad geflogen, immer dann, wenn es Angebote gab. Sonst habe ich Emirates klar bevorzugt, vor allem wegen des Umsteigens: Das alte Terminal in Abu Dhabi fand ich schlimm, der Flughafen in Dubai war mit viel Platz zum Sitzen und genügend Geschäften deutlich angenehmer. Seit Ende 2023 fertigt Etihad allerdings im neuen, großzügigen Terminal A des inzwischen in Zayed International umbenannten Flughafens ab. Mein wichtigstes Argument gegen Etihad gilt damit so nicht mehr.