Mittlerweile war ich mehrmals auf Mallorca. Bei meiner ersten Reise war ich vermutlich 19 oder 20 Jahre alt. Daran erinnere ich mich allerdings kaum noch. Und nein, das liegt nicht daran, dass ich damals ständig mit einem Sangria-Eimer am Strand gesessen hätte.
Gran Canaria ist eine Insel mit vielen Gesichtern: Auf den ersten Blick überwiegen Touristenburgen, und man muss schon ein wenig suchen, um die andere Seite zu finden. Ein Auto ist das Beste, was man tun kann, wenn man eine Woche gebucht hat. Denn hinter Maspalomas und Playa del Inglés beginnt schnell eine ganz andere Insel: kurvige Straßen, tiefe Barrancos, kleine Orte, der raue Westen und schließlich das Bergland in der Mitte. Genau diese Gegensätze machen Gran Canaria interessanter, als es nach der Ankunft im touristischen Süden zunächst wirkt.