Südafrika ist eine Station meiner ersten großen Rundreise durch Afrika 2008/2009. Mit dem Mietwagen bin ich hier einschließlich der Abstecher nach Eswatini, Mosambik und Lesotho rund zwei Wochen unterwegs. Es ist mein erster Besuch in Südafrika; wiedergekommen bin ich 2010 und 2011.
Die Route: Gaborone → JohannesburgJohannesburgStadt / OrtSüdafrika26,20227° S · 28,04363° O1767 m ü. NNOrt in Südafrika.Google Maps → PretoriaPretoriaStadt / OrtSüdafrika25,74486° S · 28,18783° O1332 m ü. NNHauptstadt in Südafrika.Google Maps → Swasiland → MaputoMaputoStadt / OrtMosambik25,96553° S · 32,58322° O70 m ü. NNHauptstadt in Mosambik.Google Maps → DrakensbergeDrakensbergeBerg oder GebirgeDrakensberge · Südafrika29,477994° S · 29,267317° OGoogle Maps → Lesotho → Port ElizabethPort ElizabethStadt / OrtSüdafrika33,96109° S · 25,61494° O61 m ü. NNStadt an der Algoa Bay in Südafrika; seit 2021 offiziell Gqeberha.Google Maps → Garden Route → KapstadtKapstadtStadt / OrtSüdafrika33,92584° S · 18,42322° O25 m ü. NNOrt in Südafrika.Google Maps → zurück nach Windhoek
Von Gaborone nach Johannesburg
Der Weg von GaboroneGaboroneStadt / OrtBotswana24,65451° S · 25,90859° O1011 m ü. NNHauptstadt in Botswana.Google Maps nach Südafrika ist kurz. Eine Karte von Südafrika ist hilfreich, denn die DIN-A5-Abbildung im Reiseführer ist viel zu klein. Anders als in Deutschland bekommt man Karten nicht an Tankstellen. Der Kommentar eines Südafrikaners dazu: „Afrika ist eben nicht Europa.“
Südafrikas Städte sind von extremen sozialen Gegensätzen geprägt. Auf der einen Seite stehen vernachlässigte Stadtviertel, auf der anderen gepflegte, wohlhabende Wohngegenden. Die Folgen der Apartheid sind dabei bis heute sichtbar: Armut und Wohlstand sind auch Jahrzehnte nach ihrem Ende entlang der damaligen Trennlinien ungleich verteilt.
In Johannesburg zeigen sich diese Gegensätze besonders deutlich. Teile des Zentrums sind von heruntergekommenen Gebäuden geprägt, während in den wohlhabenden Vororten schicke Häuser hinter hohen Mauern und Sicherheitszäunen liegen, abgeschirmt von der vermeintlich gefährlichen Außenwelt. Anders als in vielen europäischen Städten konzentriert sich der Wohlstand hier nicht im Zentrum, sondern vor allem in den Vororten. Nachts gilt die Innenstadt als unsicher, und auch ich meide sie lieber.
Mein Taxifahrer ist eine Fehlbesetzung und kennt keine Adresse. Mit einem Türken, der im selben Backpacker wohnt, wollen wir zum Jazzclub Kippies Jazz InternationalKippies Jazz InternationalJazzclubJohannesburg · Südafrika1987 gegründeter Jazzclub im Kulturquartier Newtown, benannt nach dem Saxofonisten Kippie Moeketsi. 2005 wegen Baumängeln geschlossen, 2006 bis 2008 übergangsweise in der Quinn Street, seit März 2010 wieder im restaurierten Gebäude am Market Theatre. – laut Lonely Planet eine absolute Institution –, und er findet ihn nicht.11Vielleicht war der Fahrer gar nicht schuld: Das Gebäude in Newtown war seit 2005 wegen Baumängeln geschlossen, der Club zog 2006 übergangsweise in die Quinn Street und machte 2008 auch dort zu. Erst am 5. März 2010 eröffnete er wieder im restaurierten Haus am Market Theatre (Johannesburg Development Agency). Nahe Johannesburg liegt Soweto, das noch einmal eine Nummer ärmer ist.
Pretoria, die Hauptstadt Südafrikas, liegt gleich neben Johannesburg und wirkt völlig anders. Das Gebäude der University of South AfricaUniversity of South AfricaHochschulePretoria · Südafrika25,750999° S · 28,192093° OGoogle Maps ist beeindruckend.
Abstecher nach Swasiland und Mosambik
Nach einer Übernachtung geht es nach Swasiland, dem heutigen Eswatini. Von dort mache ich einen Kurztrip nach Maputo in Mosambik. Am nächsten Tag kehre ich über Swasiland nach Südafrika zurück.
Lesotho: nicht über den Sani-Pass
Über den Sani-Pass komme ich mit meinem Mietwagen nicht weiter. Ich kehre um und reise schließlich im Süden nach Lesotho ein. Den Abstecher beschreibe ich im Länderbericht zu Lesotho.
Port Elizabeth und die Garden Route
Von Lesotho fahre ich zurück nach Südafrika, nach Port Elizabeth.22Port Elizabeth heißt seit 2021 offiziell Gqeberha. Ein günstiges Hotel ist schwer zu finden. Am nächsten Tag geht es über die Garden Route nach Kapstadt. Der Weg führt durch einige nette Orte wie Mossel BayMossel BayStadt / OrtSüdafrika34,18307° S · 22,14605° O43 m ü. NNOrt in Südafrika.Google Maps , aber man darf sich das nicht so vorstellen, dass man unentwegt an der Küste entlangfährt und eine tolle Aussicht genießt. Meistens ist es langweilig.
Kapstadt
Kapstadt mit damals etwas über drei Millionen Einwohnern ist lebenslustig, und der TafelbergTafelbergBerg oder GebirgeKapstadt · Südafrika33,959064° S · 18,403872° OGoogle Maps gibt der Stadt eine zusätzliche Note. Auf den bekannten Aussichtspunkt kommt man entweder mit der Seilbahn – dann muss man ein bis zwei Stunden anstehen – oder zu Fuß. Das dauert etwa genauso lange, ist aber recht anstrengend. Ich gehe nicht ganz nach oben, weil die Wege kurz vor dem Ziel nicht mehr ordentlich markiert sind. Die Aussicht ist aber schon prima.

Mein Hotel ist das The Ritz HotelThe Ritz HotelUnterkunftKapstadt · Südafrika33,909296° S · 18,3970° OGoogle Maps in Sea Point, das gut an der Waterfront liegt. Von dort kann man nach Robben IslandRobben IslandInselKapstadt · Südafrika33,8053° S · 18,368884° OGoogle Maps übersetzen, Nelson Mandelas Gefängnisinsel. Aber es ist naiv zu glauben, man sitze fünf Minuten später im Boot: Die Zahl der Besucher ist begrenzt, und zu meiner Zeit beträgt die Warteliste eine Woche. (Bei meinem dritten Besuch 2011 klappt es dann.)
Von Kapstadt geht es zurück nach Windhoek und von dort mit dem Bus weiter nach Sambia.
Alles Wichtige zu Südafrika auf einen Blick: Südafrika – was sich lohnt.