Zum ersten Mal bin ich 2001 in Ägypten, auf einer meiner ersten Pauschalreisen. 2025 folgt eine Nilkreuzfahrt, den Pyramiden und einigen Tagen am Roten Meer.
2001: Hurghada
Im Juni 2001 bin ich in HurghadaHurghadaStadt / OrtÄgypten27,2579° N · 33,8116° O12 m ü. NNHurghada ist ein Ferienort am Roten Meer und Ausgangs- und Endpunkt der Nilreise.Google Maps in einer Hotelanlage am Roten Meer. An ganz so viel erinnere ich mich nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass es sehr windig ist und das Wasser sich deutlich wärmer anfühlt als die Luft außerhalb des Wassers.
Von Hurghada aus ist Luxor ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Die Fahrt dauert normalerweise etwa vier bis fünf Stunden pro Strecke. Während meines Urlaubs in Ägypten habe ich einen Ausflug nach Luxor unternommen und dort den Hatschepsut-Tempel11Der Hatschepsut-Tempel gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Ägyptens. Er wurde im 15. Jahrhundert v. Chr. für die Pharaonin Hatschepsut errichtet, eine der wenigen Frauen, die im alten Ägypten als Pharao regierten. Der Tempel besteht aus drei übereinanderliegenden Terrassen, die durch breite Rampen miteinander verbunden sind. Besonders auffällig ist seine Bauweise direkt vor einer steilen Felswand. Im Inneren und an den Wänden befinden sich Reliefs und Darstellungen, die unter anderem von religiösen Zeremonien und Handelsreisen erzählen. besucht. An diese beeindruckende Tempelanlage kann ich mich noch gut erinnern, besonders an die riesige Felswand und die langen Säulenreihen an der Außenfassade. Ob wir damals noch weitere Sehenswürdigkeiten besichtigt haben, weiß ich nicht mehr genau.
Besonders gut erinnere ich mich an den Besuch eines altägyptischen Grabes. Wir stiegen über einen Gang in das Felsengrab hinab. Die Wände und Decken waren mit Hieroglyphen, Figuren und farbenfrohen Malereien bedeckt. Ich weiß noch, wie erstaunt ich darüber war, dass die Farben so frisch und kräftig aussahen. Mein erster Gedanke war: „Das können doch unmöglich die Originalfarben sein. Das muss doch irgendwann jemand nachgemalt haben.“ Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass Malereien, die mehrere Tausend Jahre alt sind, noch so gut erhalten sein konnten. Doch tatsächlich sind in vielen ägyptischen Felsengräbern große Teile der ursprünglichen Bemalung bis heute erhalten. Die alten Ägypter verwendeten widerstandsfähige mineralische Farbpigmente. Da die Grabkammern tief im Fels lagen, waren die Malereien lange Zeit vor Sonnenlicht, Regen und anderen Witterungseinflüssen geschützt. Manche wurden später vorsichtig gereinigt und restauriert, sodass ihre ursprünglichen Farben wieder deutlicher sichtbar wurden.
Zu viel Kaffee
Gut in Erinnerung ist mir der Kaffee bei einem Ausflug. Er schmeckt mir so gut, dass ich eine Tasse nach der anderen trinke, ohne zu merken, wie viel Koffein ich mir damit zuführe. In der Nacht kann ich dann überhaupt nicht schlafen. Es war es aber wert.
Ein Souvenir aus „Basalt“

Als Souvenir kaufe ich mir eine Figur aus schwarzem Stein. In Ägypten werden daraus häufig Figuren von Göttern wie Anubis, Bastet oder Horus gefertigt. Das Originalmaterial ist Basalt, ein natürliches, dunkles Vulkangestein; teilweise werden auch Diorit oder schwarzer Granit verwendet. Billige Nachahmungen bestehen dagegen häufig aus Gips, Kunstharz oder gegossenem Steinpulver, das schwarz lackiert wird.
Meine Figur sieht ziemlich echt aus. Später lerne ich aber, wie man den Unterschied erkennt: Kratzt man unten ein wenig an der Oberfläche, darf es nicht weiß werden. Meine wird weiß, es ist also eine Nachahmung. Was ich mit ihr gemacht habe, weiß ich gar nicht mehr.