Schiffsreise „Metropolen ab Hamburg“ mit der AIDAnova

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April 2025

Manchmal entstehen Reisen eher zufällig. Beim Vorbeigehen an einem Reisebüro fällt uns ein Angebot für die AIDAnovaAIDAnovaKreuzfahrtschiffKreuzfahrtschiff von AIDA Cruises.Offizielle Website auf. Die Reise „Metropolen ab Hamburg“ mit den Routen HamburgHamburgStadt / OrtDeutschland53,5511° N · 9,9937° O8 m ü. NNHamburg ist Deutschlands große Hafenstadt an Elbe und Alster und verbindet maritime Infrastruktur mit dicht bebauten Stadtvierteln.Google Maps → RotterdamRotterdamStadt / OrtSüdholland · Niederlande51,9200° N · 4,4800° O10 m ü. NNHafenstadt an der Nieuwe Maas mit moderner Architektur, Erasmusbrücke und Schifffahrtsmuseum.Google Maps → ZeebrüggeZeebrüggeStadt / OrtWestflandern · Belgien51,330833° N · 3,2075° O1 m ü. NNKüstenort und Seehafen von Brügge an der belgischen Nordseeküste.Google Maps → Le HavreLe HavreStadt / OrtNormandie · Frankreich49,494167° N · 0,108056° O2 m ü. NNHafenstadt an der Seinemündung mit einem nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebauten Zentrum.Google Maps → SouthamptonSouthamptonStadt / OrtEngland · Vereinigtes Königreich50,906667° N · 1,404444° W19 m ü. NNHafenstadt am Southampton Water an der Südküste Englands und Ausgangspunkt vieler Kreuzfahrten.Google Maps → Hamburg klingt interessant, also buchen wir unsere erste Kreuzfahrt.

Die AIDAnova gehört zu den größten Schiffen der AIDA-Flotte. Sie ist 337 Meter lang, 42 Meter breit und für maximal 6654 Passagiere ausgelegt. Für den Einstieg in die Welt der Kreuzfahrten haben wir uns damit gleich eines der großen Schiffe ausgesucht.

AIDAnova: Metropolen ab HamburgKarte von Europa. Besuchte Länder sind hervorgehoben. Die Reiseabfolge: Hamburg → Rotterdam → Zeebrügge → Le Havre → Southampton → Hamburg. Stationen öffnen die Reiseberichte.Vereinigtes KönigreichNiederlandeDeutschlandFrankreichBelgienHamburg (1)1Rotterdam (2)2Zeebrügge (3)3Le Havre (4)4Southampton (5)5
Seereise · schematischer Verlauf1 Hamburg · 2 Rotterdam · 3 Zeebrügge · 4 Le Havre · 5 Southampton · zurück nach Hamburg. Länder öffnen ihre Länderseiten, Stationen die Abschnitte im Bericht. Pfeile zeigen die Reihenfolge schematisch, keine tatsächlichen Schifffahrtswege.

Buchung und Reisevorbereitung

Gebucht haben wir im Reisebüro, bezahlt wird die Reise anschließend direkt bei AIDA. Über myAIDA lassen sich die Zahlung, Reiseunterlagen und das Bordmanifest erledigen. Letzteres klingt zunächst etwas amtlicher, als es tatsächlich ist: Im Grunde werden dort die für die Reise notwendigen persönlichen Daten erfasst.

Da die Route Southampton einschließt, braucht man für Großbritannien zusätzlich einen Reisepass und, sofern man zu den ETA-pflichtigen Nationalitäten gehört, eine elektronische Einreisegenehmigung.11Die Electronic Travel Authorisation (ETA) brauchen deutsche Staatsangehörige seit dem 2. April 2025. Mit dem Personalausweis allein kommen EU-Bürger schon seit Oktober 2021 nicht mehr nach Großbritannien. AIDA weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Unterlagen auch dann erforderlich sind, wenn man in Großbritannien an Bord bleiben möchte. Ohne die notwendigen Dokumente ist der Check-in nicht möglich.

Anreise nach Hamburg und Check-in

Unsere Reise beginnt am Dortmunder HauptbahnhofDortmund HauptbahnhofBahnhofDortmund · Deutschland51,5175° N · 7,458889° OHauptbahnhof im Norden der Dortmunder Innenstadt.Offizielle Website Google Maps . Schon dort erkennt man einige Mitreisende an den AIDA-Kofferanhängern. Die Bahnfahrt nach Hamburg verläuft problemlos. Schwieriger wird der letzte Abschnitt zum Cruise Center SteinwerderCruise Center SteinwerderHafenHamburg · Deutschland53,529458° N · 9,960379° OKreuzfahrtterminal im Hamburger Hafen auf Steinwerder.Offizielle Website Google Maps . Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Terminal nicht besonders komfortabel zu erreichen. Von den Elbbrücken fährt zwar ein Bus, bei unserer Reise aber nur in großen Abständen. Für den restlichen Weg nehmen wir deshalb ein Uber, das etwa 20 € kostet.

Am Terminal wartet die erste Geduldsprobe. Zunächst geben wir die Koffer ab. Die Halle wirkt eher wie eine Lagerhalle als wie der Eingang zu einem Urlaubsschiff. Danach geht es in den Wartebereich. Das kleine Bistro ist mit der Zahl der Gäste sichtbar überfordert. Auf einem Tablett liegt ein einsames Fischbrötchen, das auch Stunden später noch niemand gekauft hat.

Unser Check-in-Zeitfenster liegt zwischen 15 und 16 Uhr. Pünktlich stehen wir wieder draußen in der Schlange, diesmal bei kräftigem Sonnenschein und kaum Schatten. Später erfahren wir, dass das Computersystem ausgefallen ist und vieles von Hand erledigt werden muss. Entsprechend langsam bewegt sich die Schlange. Für ein Schiff mit mehreren Tausend Passagieren gibt es zudem erstaunlich wenig Sitzgelegenheiten.

Irgendwann sind die Formalitäten erledigt, wir bekommen unsere Bordkarten und gehen an Bord. Danach folgt die verpflichtende Sicherheitseinweisung.

Schiff und Kabine

Wir haben den VARIO-Tarif gebucht, bei dem AIDA die konkrete Kabine zuteilt. In unserem Fall haben wir Glück: Unsere Balkonkabine liegt auf Deck 14 im hinteren Bereich und ziemlich nah an den Aufzügen. Das ist praktisch, weil viele Restaurants am Heck liegen.

Größe und Schnitt der Kabine passen. Die Dusche hat kräftigen Wasserdruck, die Balkontür schließt sauber und trotz der Größe des Schiffes ist es in der Kabine angenehm ruhig. Auf dem Balkon befinden sich sogar Haken für eine Hängematte. An der Wand hängt ein großer Fernseher, über den sich unter anderem das Bordkonto, nautische Informationen, Restaurantöffnungszeiten, das Tagesprogramm und gebuchte Ausflüge abrufen lassen.

Das Ende 2018 in Dienst gestellte Schiff macht insgesamt einen sehr gepflegten Eindruck. Trotz der intensiven Nutzung ist wenig abgegriffen. Auf Deck 14 ist das tiefe Brummen der Maschinen zu hören, aber nicht so stark, dass es uns stört.

Internetpakete sind auf unserer Reise vergleichsweise teuer. Da wir nur zwei komplette Seetage haben und uns sonst in europäischen Mobilfunknetzen befinden, kommen wir weitgehend mit mobilem Internet aus. Preise und Tarifmodelle ändern sich allerdings regelmäßig, deshalb würde ich sie bei einer späteren Reise neu prüfen.

Essen: viel Auswahl, nicht alles gleich gut

Bei der Gastronomie spielt die Größe der AIDAnova ihre Stärke aus. Es gibt mehrere Buffetrestaurants, Spezialitätenrestaurants mit Bedienung, aufpreispflichtige À-la-carte-Angebote und Street-Food-Bistros. Wer nichts Passendes findet, hat wahrscheinlich schlicht noch nicht lange genug gesucht.

Im Yachtclub spürt man an manchen Plätzen die Vibrationen des Schiffs recht deutlich. Das East Restaurant gefällt mir geschmacklich besonders gut, auch wenn das asiatische Buffet nicht riesig ist. Beim Best Burger @ Sea gibt es wechselnde Burger und Standardsorten. Der Lachsburger ist mir etwas zu säuerlich und das Verhältnis von Patty zu Brötchen könnte besser sein. Auch die vegetarische Variante dürfte kräftiger gewürzt sein.

Optisch gefällt mir das Markt Restaurant am besten. Im Fuego ist das Angebot etwas kleiner, dafür ist es lange geöffnet. Und im Brauhaus wird es konsequent deutsch: Reibekuchen, Haxe, Gulasch, Schnitzel und Matjes mit Bratkartoffeln. Die Haxe ist für mich eines der besseren Gerichte der Reise.

Praktisch ist, dass man fast rund um die Uhr irgendwo etwas bekommt. Wenn die klassischen Restaurants schließen, bleiben je nach Uhrzeit noch Street Food, Döner oder Currywurst. In den Buffetrestaurants sind einzelne Speisen allerdings gelegentlich nur noch lauwarm. Beim Frühstück ähneln sich die Angebote stark.

Einmal hören wir am Nachbartisch eine ernsthafte Beschwerde darüber, dass keine Untertassen vorhanden seien. Auch auf einem Kreuzfahrtschiff muss man offenbar mit Härten rechnen.

Volles Schiff in den Osterferien

Wir reisen während der Osterferien. Entsprechend viele Familien mit Kindern sind an Bord und das Schiff ist sehr gut ausgelastet. Obwohl die AIDAnova riesig ist, merkt man das deutlich. Vor Spezialitätenrestaurants entstehen Warteschlangen, in den Buffetrestaurants muss man zu Stoßzeiten nach freien Plätzen suchen und an manchen Stellen wird es eng.

Auch der Fitnessbereich ist je nach Tageszeit gut besucht. Wer bei der Reisezeit flexibel ist und keine Schulferien berücksichtigen muss, dürfte außerhalb der Hauptreisezeiten ein ruhigeres Schiff erleben.

Unterhaltung und Spa

Das TheatriumTheatriumTheater und VeranstaltungsraumAn Bord der AIDAnova · Deck 6–8Theater und Veranstaltungsraum an Bord der AIDAnova.Offizielle Website bildet das Zentrum des Unterhaltungsprogramms. Tagsüber laufen Proben, am Abend gibt es Shows mit Tanz, Gesang und Akrobatik. Die technische Inszenierung mit Licht und Effekten ist aufwendig. Mir fehlt bei einigen Produktionen allerdings eine klare Geschichte. Es passiert viel auf der Bühne, ohne dass sich daraus immer eine Dramaturgie entwickelt.

Sitzplätze sind bei gut besuchten Vorstellungen knapp, mit etwas Geduld wird aber meistens etwas frei. Ähnlich wechselhaft ist der Getränkeservice: An manchen Abenden kommen Kellner regelmäßig vorbei, an anderen kaum.

Im Spa sind viele Anwendungen kostenpflichtig. Mehrere kleinere Pools können dagegen ohne zusätzlichen Aufpreis genutzt werden.

Rotterdam

RotterdamRotterdamStadt / OrtSüdholland · Niederlande51,9200° N · 4,4800° O10 m ü. NNHafenstadt an der Nieuwe Maas mit moderner Architektur, Erasmusbrücke und Schifffahrtsmuseum.Google Maps ist für eine Kreuzfahrt ein sehr angenehmer Stopp. Das Schiff liegt praktisch mitten in der Stadt. Man geht über die ErasmusbrückeErasmusbrückeBrückeRotterdam · Niederlande51,90864° N · 4,48654° OSchrägseilbrücke über die Nieuwe Maas zwischen dem Zentrum und Kop van Zuid.Google Maps und ist schnell im Zentrum.

Das Maritime MuseumMaritiem Museum RotterdamMuseumRotterdam · Niederlande51,9175° N · 4,481889° OMuseum zur Schifffahrtsgeschichte mit einem historischen Museumshafen.Offizielle Website Google Maps hätte ich gern besucht, es ist an unserem Tag allerdings geschlossen. In einem Café treffen wir andere AIDA-Gäste, die ihre Bordkarten sichtbar tragen. So kommt man auf einer Kreuzfahrt ziemlich schnell miteinander ins Gespräch.

Von einem früheren Besuch mit dem Wohnmobil erzähle ich in Rotterdam – Kubushäuser und moderne Stadt.

Zeebrügge

In ZeebrüggeZeebrüggeStadt / OrtWestflandern · Belgien51,330833° N · 3,2075° O1 m ü. NNKüstenort und Seehafen von Brügge an der belgischen Nordseeküste.Google Maps ist das Hafengelände für Fußgänger gesperrt. Ein Shuttle bringt uns in wenigen Minuten zum Ausgang. Von dort lässt sich die belgische Küste gut mit der Kusttram erkunden.

Tickets kaufen wir in einem SPAR. Dort kostet die Fahrkarte 9 €, wobei auf unserer Packung noch der überklebte frühere Preis von 7,50 € zu erkennen ist. Kleine Beobachtungen wie diese bleiben erstaunlicherweise oft stärker hängen als die eigentlichen Sehenswürdigkeiten.

Die belgische Küste und das Hinterland mit Brügge und Gent beschreibe ich ausführlicher in Flandern mit dem Wohnmobil.

Le Havre

In Le HavreLe HavreStadt / OrtNormandie · Frankreich49,494167° N · 0,108056° O2 m ü. NNHafenstadt an der Seinemündung mit einem nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebauten Zentrum.Google Maps bleiben wir an Bord. Im Nachhinein hätte mich die Stadt durchaus interessiert. Besonders die Kirche Saint-JosephKirche Saint-JosephKircheLe Havre · Frankreich49,490972° N · 0,101111° OKirche des Wiederaufbaus von Le Havre mit einem markanten Betonturm und farbigen Glasfenstern.Google Maps von Auguste Perret wäre einen Besuch wert gewesen. Der 107 Meter hohe Turm prägt die Silhouette der Stadt, und im Inneren sorgen Tausende farbige Glaselemente von Marguerite Huré für eine besondere Lichtwirkung.

Le Havre wurde nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs unter Leitung Perrets weitgehend neu aufgebaut. Das Zentrum gehört seit 2005 zum UNESCO-Welterbe. Bei einer weiteren Reise würde ich hier wahrscheinlich von Bord gehen.

Southampton und Stonehenge

In SouthamptonSouthamptonStadt / OrtEngland · Vereinigtes Königreich50,906667° N · 1,404444° W19 m ü. NNHafenstadt am Southampton Water an der Südküste Englands und Ausgangspunkt vieler Kreuzfahrten.Google Maps müssen die Einreiseformalitäten für Großbritannien erledigt werden. Dadurch entstehen Wartezeiten, selbst wenn viele Gäste möglichst schnell zu ihren Ausflügen möchten.

Wir haben einen AIDA-Ausflug nach StonehengeStonehengeArchäologische StätteAmesbury · Vereinigtes Königreich51,178889° N · 1,826111° WPrähistorische Steinkreisanlage in Wiltshire nahe Amesbury.Offizielle Website Google Maps für 109 € pro Person gebucht. Die Busfahrt zieht sich, weil unsere Reiseleiterin den Fahrer über kleinere Straßen und durch Dörfer lotst. Landschaftlich ist das nett, kostet uns aber Zeit vor Ort.

Im Bus bekommen wir Informationsflyer. In der deutschen Ausgabe ist von einer „inkonischen Struktur“ die Rede. Ich rätsele kurz, bis ein Blick auf die englische Fassung die Lösung bringt: Gemeint ist natürlich „ikonisch“.

Stonehenge selbst ist beeindruckend, auch wenn der Aufenthalt relativ kurz bleibt. Shuttlebusse verbinden das Besucherzentrum mit dem Steinkreis. Wer möchte, kann die Strecke auch laufen. Bei der starken Sonne an diesem Tag sind wir über den Bus allerdings nicht unglücklich.

Auf dem Rückweg führt der Weg durch den obligatorischen Souvenirshop. Dort wird es so eng, dass sich Besucher gegenseitig im Weg stehen. Für das Museum und die rekonstruierten Hütten bleibt entsprechend wenig Ruhe.

Nach unserer Rückkehr hätten wir noch Zeit für Southampton, aber uns fehlt die Motivation. Bei einer nächsten Reise würde ich mir das SeaCity MuseumSeaCity MuseumMuseumSouthampton · Vereinigtes Königreich50,908021° N · 1,407664° WMuseum zur Hafen- und Stadtgeschichte mit einer Ausstellung zu Southamptons Verbindung zur Titanic.Offizielle Website Google Maps ansehen. Die Titanic wurde zwar in Belfast gebaut, begann aber 1912 von Southampton aus ihre erste und letzte Atlantikreise.

Wie ruhig fährt so ein großes Schiff?

Meist bewegt sich die AIDAnova erstaunlich ruhig durchs Wasser. Im Ärmelkanal wird es auf einer Etappe deutlich unruhiger. Dann merkt man auch auf einem Schiff dieser Größe, dass die Nordsee und der Atlantik ihre eigenen Regeln haben.

Das digitale Durcheinander

Weniger überzeugt hat mich die digitale Organisation. Rund um eine AIDA-Reise begegnen einem mehrere Systeme: myAIDA für die Reisevorbereitung, das Bordportal im Schiffs-WLAN, das Infotainment im Kabinenfernseher, die AIDA-App und zusätzlich weitere Angebote wie der AIDA Club.

Jedes System für sich hat eine nachvollziehbare Funktion. Zusammengenommen wirkt es aber unnötig fragmentiert. Informationen, die im Fernseher angezeigt werden könnten, führen teilweise per QR-Code wieder ins Bordportal. Andere Funktionen sind nur in myAIDA verfügbar. Gerade bei einem so modernen Schiff hätte ich eine stärker integrierte Lösung erwartet.

Ausschiffung in Hamburg

Am letzten Morgen erreicht die AIDAnova früh Hamburg. Beim Gepäck hat man zwei Möglichkeiten: Entweder stellt man die Koffer am Vorabend vor die Kabine und holt sie später im Terminal wieder ab, oder man nimmt sie selbst mit von Bord. Wir entscheiden uns für die zweite Variante.

Vor der Ausschiffung gibt es noch Frühstück. Danach fahren wir mit den Koffern zum Ausgang und landen erneut in einer Warteschlange. Im Hintergrund läuft „Time to Say Goodbye“ von Andrea Bocelli und Sarah Brightman. Subtil ist anders.

Die Bordkarten dürfen wir behalten. Für den Weg zum Hamburger HauptbahnhofHamburger HauptbahnhofFernbahnhofHamburg · Deutschland53,5527° N · 10,0066° OZentraler Fern- und Nahverkehrsknoten Hamburgs.Google Maps nutzen wir anschließend den an Bord buchbaren Shuttlebus. Auf unserer Reise kostet er 10 € pro Person. Mehr über die Stadt selbst steht in meinem Bericht über Hamburg.

Fazit

Die AIDAnova ist ein beeindruckendes Schiff. Sie ist modern, sauber und sehr gut gepflegt. Die Auswahl beim Essen ist groß, die Kabine ist angenehm und trotz der gewaltigen Dimensionen findet man an Bord auch ruhigere Ecken.

Die Größe ist aber gleichzeitig ihre Schwäche. Bei hoher Auslastung entstehen Warteschlangen und Gedränge, besonders in den Restaurants. Der Check-in in Hamburg ist bei unserer Reise durch den Systemausfall zusätzlich chaotisch. Auch die Vielzahl digitaler Systeme wirkt weniger durchdacht, als man es bei einem so modernen Schiff erwarten würde.

Wir zahlen 1249 € pro Person im VARIO-Tarif. Mit unserer Kabine auf Deck 14 haben wir Glück. Eine ähnliche Reise würde ich wieder machen, allerdings möglichst außerhalb der Schulferien. Wie das kleinere, ältere Schwesterschiff im Vergleich abschneidet, steht im Bericht Schiffsreise nach Skandinavien mit der AIDAmar.

Die grundsätzlichen Fragen der Kreuzfahrt sind damit noch nicht beantwortet. LNG-Antrieb, Arbeitsbedingungen, Emissionen, Abwasser und die Belastung von Hafenstädten betreffen nicht nur AIDA. Genau darum geht es im Beitrag Kreuzfahrten und ihre Schattenseiten.

entdecken

Orte entlang der Route

8 Positionen aus den Reiseberichten.

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  1. Dortmund HauptbahnhofOrt
  2. Cruise Center SteinwerderOrt
  3. ErasmusbrückeOrt
  4. Maritiem Museum RotterdamOrt
  5. Kirche Saint-JosephOrt
  6. StonehengeOrt
  7. SeaCity MuseumOrt
  8. Hamburger HauptbahnhofFernbahnhof