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Reisen 2012

9 Berichte mit Besuchen im Jahr 2012

säulenhöhe: berichte je reisejahr (wurzelskala)farbe: höhenlage des ortes
  1. Wie ich Taifun Bopha auf den Philippinen erlebte

    Mit dem Motorrad fahre ich vom Hotel zum Haus, der Wind peitscht das Meer schon so stark auf, dass die Tropfen wie Geschosse aus Sand das Auge reizen. Mit einem Auge zugekniffen schaffe ich es die 2 Kilometer. Noch hat der Wind nicht sein Maximum erreicht. Gegen Nachmittag fegt der Taifun Bopha über meine Region in den Visayas, mit über 200 km/h. Wir liegen hier direkt auf der Tafunroute, zum Glück nicht dort, wo er Landgang hat. Die Familienangehörigen versammeln sich im Haus und die Nervosität ist den Kindern am Schluchzen abzulesen. Strom fällt aus. Beim Nachbarhaus fegt das Dach weg; schnell wird alles von drüben geholt und bei uns abgestellt, den Fernseher natürlich zu erst. Ein Umziehen in wenigen Minuten. Immer wieder kracht es. Abfallende Kokosnüsse knallen auf die Wellblechdächer. Draußen stehen wäre ein unkalkulierbares Risiko. Wieder kracht es. Dieses Mal ist eine Palme auf das Nachbarhaus gestürzt, ein paar Männer ziehen die Palme weg. So geht es weiter. Vielleicht 3 Stunden tobt der schwere Sturm, dann kehrt Ruhe ein. Es ist dunkel und still. Kein Strom — und das bleibt so für die nächsten 24 Stunden, in einigen anderen Ecken der Insel knapp eine Woche. Ich fahre mit dem Kraftrad zurück zum Hotel, die Straßen sind voll Blätter. Es wird am nächsten Tag viel Arbeit, die Unmenge an umgeknickten Bäumen zu entfernen. Stromleitungen hängen tief, fasst verfange ich mich in einer.

    Philippinen442 m2 min lesezeit

  2. Hongkong

    Zum ersten Mal bin ich im Februar 2001 in Hongkong, und das ist zugleich mein erster richtiger Asienurlaub. Danach begegnet mir die Stadt auf mehreren Reisen: Im September 2005 beginnt hier unsere fünfwöchige Reise durch Ostasien, bevor wir nach Shenzhen weiterreisen. Im Oktober 2006 bin ich nach den Aufenthalten in Indien und auf dem chinesischen Festland erneut in der Stadt. Dieser Besuch gehört zur fünfwöchigen Reise durch Indien, China, Hongkong und Macau. 2007 ist Hongkong Start- und Rückkehrort unserer Rundreise durch Singapur, Malaysia und Thailand. Ein weiterer Besuch folgt im November 2012.

    Hongkong · China14 m14 min lesezeit

  3. Malta

    Etwa zweieinhalb Flugstunden von Deutschland entfernt liegt die Republik Malta. Seit dem 1. Mai 2004 ist sie Mitglied der Europäischen Union; am 1. Januar 2008 wurde der Euro zur offiziellen Währung. Malta ist ein Archipel im Mittelmeer südlich von Sizilien. Die größte Insel des Archipels trägt ebenfalls den Namen Malta. Groß ist der Inselstaat nicht: 2012 lebten dort rund 421 000 Menschen. Dem standen im selben Jahr rund 1,44 Millionen Touristen gegenüber. Auch im Winter zieht Malta Reisende an; an milden Tagen können die Temperaturen um 20 Grad liegen.

    Malta127 m4 min lesezeit

  4. Hotels in Dubai zwischen Skyline, Strand und Luxus

    In Dubai gibt es eine große Auswahl an Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, oft zu Preisen, die mich für diese Kategorie überrascht haben. Entscheidend ist allerdings die Reisezeit.

    Dubai · Vereinigte Arabische Emirate16 m8 min lesezeit

  5. Sehenswürdigkeiten, Malls und Erlebnisse in Dubai

    Malls spielen in Dubai eine große Rolle. Sie sind nicht nur Einkaufszentren, sondern oft auch an die Metro angebunden und bieten Restaurants, Unterhaltung und Sehenswürdigkeiten. Mehr zur Anreise und zur Fortbewegung in der Stadt steht in Dubai – Anreise, Metro und Mietwagen; die Unterkünfte beschreibe ich in Hotels in Dubai – Zwischen Skyline, Strand und Luxus.

    Dubai · Vereinigte Arabische Emirate16 m16 min lesezeit

  6. Vereinigte Arabische Emirate

    Meine Aufenthalte in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE, engl. UAE) konzentrieren sich auf Dubai mit Tagesausflügen nach Abu Dhabi.

    Dubai · Vereinigte Arabische Emirate16 m6 min lesezeit

  7. Dubai – Anreise, Metro und Mietwagen

    Mehrere Aufenthalte führen aus Djibuti, auf dem Rückweg aus Sri Lanka und aus dem Oman nach Dubai. Die Stadt erschließt sich Schritt für Schritt – zwischen Terminal, Metro, Bus, Mietwagen und den langen Wegen durch die Hitze. Zu Hotels siehe Dubai – Hotels zwischen Stadt und Luxus; zu den Orten und zum Essen siehe Sehenswürdigkeiten, Malls und Erlebnisse in Dubai.

    Dubai · Vereinigte Arabische Emirate16 m7 min lesezeit

  8. Oman

    Das Sultanat Oman erinnert in mancher Hinsicht an die Vereinigten Arabischen Emirate, wirkt aber traditioneller. Viele omanische Männer tragen eine Dishdasha, viele Frauen eine schwarze Abaya und ein Kopftuch. Die zahlreichen indischen Gastarbeiter, Filipinas und Touristen kleideten sich teilweise deutlich westlicher: Manche trugen sehr kurze Hosen und zeigten großflächige Tattoos am Rücken. Das blieb nach meinem Eindruck jedoch die Ausnahme. Angemessene, eher zurückhaltende Kleidung ist dennoch ratsam. Alkohol wird nur in lizenzierten Hotels und Restaurants ausgeschenkt und ist teuer. TGI Friday's bietet zum Beispiel alkoholfreie Varianten von Mojito oder Daiquiri an, die trotzdem gut schmecken. Als ich Oman im März 2012 besuchte, war es bereits heiß. Drei Tage lang war die Luft wegen eines Staubsturms sehr diesig, sodass die Sonne kaum durchkam, was die Hitze etwas erträglicher machte. Zur Mittagszeit waren viele kleine Geschäfte geschlossen; gegen 17 Uhr füllten sich die Straßen wieder. Am meisten beeindruckte mich die Sultan-Qaboos-Moschee, für mich eines der herausragenden Bauwerke der Neuzeit. Das Land empfing uns freundlich und war für Reisende vergleichsweise günstig. Gerne hätte ich auch Dhofar mit der Stadt Salala im Süden besucht, doch das musste bis zu einer späteren Reise warten.

    Oman310 m15 min lesezeit

  9. Sri Lanka – die „ehrenwerte Insel“

    Sri Lanka ist ein sympathisches Reiseland, was viele Interessensgruppen glücklich macht: Partypeople können bei Techno-Musik abhängen, Backpacker für ein paar Cents mit dem Bus durchs Land fahren. Bildungstouristen kommen voll auf ihre Kosten und spirituelle Menschen können den buddhistischen Glauben erfahren. Ich habe mich auf der Reise sehr wohlgefühlt. Die Menschen sind nett und entspannt (mit Ausnahmen im Straßenverkehr). Zwei Beispiele: Die Ampel für Fußgänger zeigt rot, dennoch laufen einige über den Zebrastreifen. Das Tuk-Tuk hat eine grüne Ampel, stoppt aber ganz ruhig vor dem Zebrastreifen; der Fahrer drängelt nicht, hupt nicht, fast unvorstellbar in anderen Teilen der Welt. Ein zweites Beispiel: Am Einkaufszentrum steht in der Ausfahrt ein Wagen und die Familie steigt ein. Vati hat schon einmal den Wagen vorgefahren. Auch hier bleiben die dahinterstehenden Autos ruhig. Und sicherlich kann man die relativ geringen Kosten auch als Vorteil für Europäer sehen: Die Rupie ist im Moment im Keller.

    Colombo · Sri Lanka2 m26 min lesezeit