In Dubai findet man leicht exklusive Hotels zu einem vergleichsweise guten Preis. Kaum irgendwo sonst dürfte die Dichte an Vier- und Fünf-Sterne-Hotels so hoch sein wie in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Mehrere Aufenthalte führen aus Djibuti, auf dem Rückweg aus Sri Lanka und aus dem Oman nach Dubai. Die Stadt erschließt sich Schritt für Schritt – zwischen Terminal, Metro, Bus, Mietwagen und den langen Wegen durch die Hitze. Zu Hotels siehe Dubai – Hotels zwischen Stadt und Luxus; zu den Orten und zum Essen siehe Sehenswürdigkeiten, Malls und Erlebnisse in Dubai.
Das Sultanat Oman erinnert in mancher Hinsicht an die Vereinigten Arabischen Emirate, wirkt aber traditioneller. Viele omanische Männer tragen eine Dishdasha, viele Frauen eine schwarze Abaya und ein Kopftuch. Die zahlreichen indischen Gastarbeiter, Filipinas und Touristen kleideten sich teilweise deutlich westlicher: Manche trugen sehr kurze Hosen und zeigten großflächige Tattoos am Rücken. Das blieb nach meinem Eindruck jedoch die Ausnahme. Angemessene, eher zurückhaltende Kleidung ist dennoch ratsam. Alkohol wird nur in lizenzierten Hotels und Restaurants ausgeschenkt und ist teuer. TGI Friday's bietet zum Beispiel alkoholfreie Varianten von Mojito oder Daiquiri an, die trotzdem gut schmecken. Als ich Oman im März 2012 besuchte, war es bereits heiß. Drei Tage lang war die Luft wegen eines Staubsturms sehr diesig, sodass die Sonne kaum durchkam, was die Hitze etwas erträglicher machte. Zur Mittagszeit waren viele kleine Geschäfte geschlossen; gegen 17 Uhr füllten sich die Straßen wieder. Am meisten beeindruckte mich die Sultan-Qaboos-Moschee, für mich eines der herausragenden Bauwerke der Neuzeit. Das Land empfing uns freundlich und war für Reisende vergleichsweise günstig. Gerne hätte ich auch Dhofar mit der Stadt Salala im Süden besucht, doch das musste bis zu einer späteren Reise warten.
Mit einem Emirates-A380 komme ich aus Australien in Auckland an. Der Flieger ist gut gefüllt, entsprechend lange dauern Immigration und Biosecurity-Kontrolle. Bei Lebensmitteln, Pflanzen, Samen und tierischen Produkten versteht Neuseeland wenig Spaß – die isolierte Tier- und Pflanzenwelt ist gegenüber eingeschleppten Arten besonders empfindlich. Das aus Australien eingeführte Possum ist dafür ein anschauliches Beispiel.
Mit Südafrika beginnt meine zweite große Rundreise durch Afrika 2010, die über Namibia, Sambia, Simbabwe, Äthiopien und Somaliland bis nach Dschibuti führt. Es ist mein zweiter Besuch in Südafrika und Kapstadt; beim ersten Mal war ich 2008/2009 drei Wochen mit dem Mietwagen unterwegs.