Die Volksrepublik China ist in mehrerer Hinsicht ein Land der Superlative. China ist Exportweltmeister und größte Handelsnation; die 22 Provinzen (Taiwan ausgenommen), fünf autonomen Gebiete (Guangxi, Innere Mongolei, Ningxia, Tibet, Xinjiang), vier regierungsunmittelbaren Städte (Peking, Tianjin, Shanghai, Chongqing) und zwei Sonderverwaltungszonen (Hongkong und Macau) erzählen viele Geschichten. Die Sonderverwaltungszone Hongkong ist mit einem eigenen Reisebericht vertreten.
Das Sultanat Oman erinnert in mancher Hinsicht an die Vereinigten Arabischen Emirate, wirkt aber traditioneller. Viele omanische Männer tragen eine Dishdasha, viele Frauen eine schwarze Abaya und ein Kopftuch. Die zahlreichen indischen Gastarbeiter, Filipinas und Touristen kleideten sich teilweise deutlich westlicher: Manche trugen sehr kurze Hosen und zeigten großflächige Tattoos am Rücken. Das blieb nach meinem Eindruck jedoch die Ausnahme. Angemessene, eher zurückhaltende Kleidung ist dennoch ratsam. Alkohol wird nur in lizenzierten Hotels und Restaurants ausgeschenkt und ist teuer. TGI Friday's bietet zum Beispiel alkoholfreie Varianten von Mojito oder Daiquiri an, die trotzdem gut schmecken. Als ich Oman im März 2012 besuchte, war es bereits heiß. Drei Tage lang war die Luft wegen eines Staubsturms sehr diesig, sodass die Sonne kaum durchkam, was die Hitze etwas erträglicher machte. Zur Mittagszeit waren viele kleine Geschäfte geschlossen; gegen 17 Uhr füllten sich die Straßen wieder. Am meisten beeindruckte mich die Sultan-Qaboos-Moschee, für mich eines der herausragenden Bauwerke der Neuzeit. Das Land empfing uns freundlich und war für Reisende vergleichsweise günstig. Gerne hätte ich auch Dhofar mit der Stadt Salala im Süden besucht, doch das musste bis zu einer späteren Reise warten.
Äthiopien ist eine Station meiner zweiten großen Rundreise durch Afrika 2010, die von Südafrika über Namibia, Sambia und Simbabwe nach Äthiopien und weiter nach Somaliland und Dschibuti führt.
Meine zweite große Rundreise durch mehrere Länder Afrikas beginnt im Oktober 2010 in Kapstadt und führt mich in rund acht Wochen bis nach Dschibuti. Auch sie besteht aus zwei Teilen: Im ersten fahre ich mit dem Mietwagen von Kapstadt über die Garden Route und durch die Karoo bis Upington, wo ich das Auto abgebe. Im zweiten geht es mit Bussen, dem Zug und Flügen weiter Richtung Norden. Über Namibia, Sambia, Simbabwe, Äthiopien und Somaliland erreiche ich im November Dschibuti.
In Yangon, dem früheren Rangun, verbringe ich die ersten Nächte im Kandawgyi Palace Hotel. Das Hotel gefällt mir sehr gut und bietet sogar WLAN, was in Myanmar zu dieser Zeit keineswegs selbstverständlich ist. In die Innenstadt fahre ich meistens mit dem Taxi; einmal gehe ich zu Fuß, merke aber schnell, dass der Weg bei der Hitze weit und wenig angenehm ist.
Die Reise durch Vietnam beginnt in Ho Chi Minh City und endet in Hanoi. Wir starten im Süden und reisen Stück für Stück durch das Land, zunächst mit dem Bus und später auch mit dem Flugzeug.
Meine erste große Rundreise durch mehrere Länder Afrikas beginnt im Dezember 2008 in Namibia und führt mich in rund acht Wochen bis nach Kenia. Die Reise besteht aus zwei Teilen: Im ersten fahre ich einen Monat lang mit dem Mietwagen eine große Runde von Windhoek durch Botswana und Südafrika und durch den Süden Namibias zurück nach Windhoek, wo ich das Auto abgebe. Im zweiten geht es mit Bussen und zuletzt mit dem Flugzeug weiter, über Sambia, Malawi und Tansania bis Nairobi und Mombasa, von wo ich nach Deutschland zurückfliege.
Im September und Oktober 2007 führt unsere Reise von Hongkong nach Singapur und von dort durch Malaysia nach Thailand. Mit Bus und Fähre geht es nach Tioman, anschließend über Kuala Lumpur und George Town Richtung Norden. An der Küste bei Krabi machen wir Station, bevor wir nach Bangkok fliegen. Von Bangkok kehren wir nach Hongkong zurück – dort beginnt und endet diese Runde durch Asien.
Innerhalb eines Jahres hat sich China gewaltig verändert, so jedenfalls mein Eindruck. War eine Taxifahrt 2005 noch ein ständiges Hupen und Spurwechseln, ist es 2006 völlig anders: Die Fahrer fahren anständig, und die Hupe hört man nur selten. Alle Städte machen einen modernen, aufgeräumten und sehr sauberen Eindruck. (Vielleicht kommt uns das nach drei Wochen Indien auch nur so vor.) Spuckende und rotzende Chinesen sehen wir aber immer noch.
Im Herbst 2006 führt unsere Reise zuerst durch Indien und anschließend durch China. Von Delhi reisen wir über Jaipur, Agra und Varanasi nach Mumbai, Goa und Bangalore. Am 10. Oktober verlassen wir Indien; auf dem chinesischen Festland folgen Peking, Tianjin, Kunming, Lijiang und Shenzhen. Zum Abschluss sind Aufenthalte in Hongkong und Macau belegt. Der dokumentierte Reiseabschnitt reicht vom 20. September bis zum 22. Oktober – rund fünf Wochen.
Im Herbst 2005 führt uns die Reise von Shenzhen über Shanghai und Qingdao nach Tianjin und Peking. Vom 26. September bis zum 12. Oktober sind wir auf dem chinesischen Festland. Der Auftakt in Hongkong und die anschließenden Aufenthalte in Japan und Taiwan gehören zu unserer fünfwöchigen Reise durch Ostasien.
Im Herbst 2005 reisen wir von Hongkong durch China, weiter nach Japan und schließlich nach Taiwan. Auf dem chinesischen Festland führt die Route von Shenzhen über Shanghai, Qingdao und Tianjin nach Peking. Danach folgen Tokio und zum Abschluss Taipei, Taichung und Tainan. Unser Aufenthalt in Asien dauert vom 25. September bis zum 27. Oktober.