Korfu, eine Insel im Ionischen Meer, nur wenige Kilometer vor der albanischen Küste, Heimat von Vicky Leandros, Lieblingsinsel von Sisi (Kaiserin Elisabeth von Österreich). Ich war zweimal hier, und die beiden Besuche könnten kaum unterschiedlicher sein: im November 2013 allein, in der Nebensaison und meist im Regen, mit Mietwagen und Hotel in der Altstadt – und im April 2026 mit meiner Frau für eine Woche im Sandy Beach Resort an der Südwestküste.
Wir sind im Oktober auf Kos. Die Hauptsaison ist vorbei, aber in der Inselhauptstadt Kos ist noch viel los. Tagsüber sind um die zwanzig Grad angenehm, der Wind ist kräftig und abends braucht man eine Jacke. Zum Baden reicht es nur noch bedingt.
Bis jetzt führen mich mehrere Reisen nach Mallorca. Das erste Mal bin ich, glaube ich, 19 oder 20 Jahre alt. An diese Reise habe ich kaum noch Erinnerungen. Und das liegt nicht daran, dass ich mit einem Eimer ständig am Strand liege.
> Hinweis: Die Reise findet im März 2020 statt, genau in den Tagen, in denen sich die Corona-Pandemie in den USA erstmals deutlich auf den Alltag auswirkt. Preise und praktische Angaben sind deshalb Momentaufnahmen dieser Reise.
Mit Ryanair fliege ich von Zypern nach Kreta, ein Direktflug für unter 50 €. Kreta hat mit Iraklio (Heraklion) und Chania zwei große internationale Flughäfen, wobei Ryanair Chania anfliegt. Die Insel hat eine ziemlich bewegte Geschichte und stand unter römischer, byzantinischer, venezianischer und osmanischer Herrschaft. 1898 entstand der autonome Kretische Staat; 1908 erklärten die Kreter die Vereinigung mit Griechenland, offiziell vollzogen wurde sie aber erst am 1. Dezember 1913. Ich bin also ausgerechnet wenige Wochen vor dem 100. Jahrestag hier. Heute ist Kreta natürlich „klassisch griechisch“ mit gemütlichen Tavernen, Oliven und chaotischem Verkehr.
Ryanair bringt mich vom Flughafen Weeze in 3 Stunden nach Paphos, wirklich voll ist das Flugzeug nicht. Ich finde einen schönen Platz beim Notausgang. Da ich nur ein paar Tage in Zypern habe, machte ich mir vorher Gedanken und reiste zum „Mittelpunkt“ der Insel, von wo aus ich in Tagesausfügen alles sehen kann. Ich entschied mich für Limassol (griechisch Lemesós) und buchte vorher ein Zimmer in Estella für 25 €/Nacht, ohne Frühstück. Zypern ist eine übersichtliche Insel und mit dem Auto gut zu erkunden. Demnach buche ich im Voraus bei mietwagen-check.de für 10 pro Tag (plus Zusätze, gleich mehr) das Auto. Nach meiner Ankunft gehe ich zum Schalter und warte erst einmal 10 Minuten auf die Dame. Die Schlüsselübergabe geht schnell, die Kosten für die Tankfüllung sind mir bekannt, doch das es 55 € sind, überrascht erst einmal schon und das noch 18 € für den Flughafen draufkommen, war mir nicht klar.
Wir fahren mit dem Wohnmobil von Passau nach Österreich. Wer österreichische Autobahnen und Schnellstraßen benutzt, benötigt eine Vignette. Das galt 2013 für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen, schwerere Wohnmobile brauchten eine GO-Box für die streckenabhängige Maut. Ohne gültige Vignette kann es teuer werden.
Rheinland-Pfalz ist das waldreichste Bundesland Deutschland mit landschaftlich sehr reizvollen Regionen und reich an kulturellen Schätzen. Der Tourismus an Rhein, Mosel, Saar sind hervorragend entwickelt und zieht viele Besucher an.
Usedom ist eine Insel, die sich Deutschland und Polen teilen. In Heringsdorf lässt sich gut parken und dann ausgedehnte Spaziergänge und auch Fahrradtouren unternehmen. Sehr schön!
Mehrere Aufenthalte führen aus Djibuti, auf dem Rückweg aus Sri Lanka und aus dem Oman nach Dubai. Die Stadt erschließt sich Schritt für Schritt – zwischen Terminal, Metro, Bus, Mietwagen und den langen Wegen durch die Hitze. Zu Hotels siehe Dubai – Hotels zwischen Stadt und Luxus; zu den Orten und zum Essen siehe Sehenswürdigkeiten, Malls und Erlebnisse in Dubai.
Das Sultanat Oman erinnert in mancher Hinsicht an die Vereinigten Arabischen Emirate, wirkt aber traditioneller. Viele omanische Männer tragen eine Dishdasha, viele Frauen eine schwarze Abaya und ein Kopftuch. Die zahlreichen indischen Gastarbeiter, Filipinas und Touristen kleideten sich teilweise deutlich westlicher: Manche trugen sehr kurze Hosen und zeigten großflächige Tattoos am Rücken. Das blieb nach meinem Eindruck jedoch die Ausnahme. Angemessene, eher zurückhaltende Kleidung ist dennoch ratsam. Alkohol wird nur in lizenzierten Hotels und Restaurants ausgeschenkt und ist teuer. TGI Friday's bietet zum Beispiel alkoholfreie Varianten von Mojito oder Daiquiri an, die trotzdem gut schmecken. Als ich Oman im März 2012 besuchte, war es bereits heiß. Drei Tage lang war die Luft wegen eines Staubsturms sehr diesig, sodass die Sonne kaum durchkam, was die Hitze etwas erträglicher machte. Zur Mittagszeit waren viele kleine Geschäfte geschlossen; gegen 17 Uhr füllten sich die Straßen wieder. Am meisten beeindruckte mich die Sultan-Qaboos-Moschee, für mich eines der herausragenden Bauwerke der Neuzeit. Das Land empfing uns freundlich und war für Reisende vergleichsweise günstig. Gerne hätte ich auch Dhofar mit der Stadt Salala im Süden besucht, doch das musste bis zu einer späteren Reise warten.
Gran Canaria ist eine Insel mit vielen Gesichtern – auf den ersten Blick überwiegen Touristenburgen, und man muss schon ein wenig suchen, um die andere Seite zu finden. Ein Auto ist das Beste, was man tun kann, wenn man eine Woche gebucht hat. Denn hinter Maspalomas und Playa del Inglés beginnt schnell eine ganz andere Insel: kurvige Straßen, tiefe Barrancos, kleine Orte, der raue Westen und schließlich das Bergland in der Mitte. Genau diese Gegensätze machen Gran Canaria interessanter, als es nach der Ankunft im touristischen Süden zunächst wirkt.
Es ist meine vierte Reise nach Namibia, nach April 2008, Dezember 2008 und Oktober 2010. Diesmal buche ich Hin- und Rückflug von Frankfurt nach Windhoek und nehme direkt am Flughafen einen Mietwagen für einen Monat. Nach dem Norden Namibias fahre ich mit dem Auto durch Südafrika und wieder zurück.
Namibia war mein erstes richtiges afrikanisches Land, und ich war viermal dort: April 2008, Dezember 2008, Oktober 2010 und November 2011. Diese Seite fasst zusammen, was sich aus meiner Sicht lohnt und was nicht. Die Geschichten dazu stehen in den verlinkten Reiseberichten.
Es ist mein dritter Besuch in Südafrika nach 2008/2009 und 2010. Diesmal komme ich mit dem Mietwagen aus Namibia und fahre eine große Schleife bis nach Durban und wieder zurück.
Ich war dreimal in Südafrika, jedes Mal mit dem Auto: 2008/2009 drei Wochen einmal rund ums Land mit Abstechern nach Swasiland, Mosambik und Lesotho, 2010 eine Woche Kapstadt und die Fahrt über die Garden Route nach Upington, 2011 eine große Schleife von der Westküste über Kapstadt bis Durban und zurück nach Namibia. Diese Seite fasst zusammen, was sich lohnt; die Details stehen in den Reiseberichten.
Palau ist für mich schon bei der Ankunft anders als viele andere Pazifikinseln. Bezahlt wird in US-Dollar, und obwohl Koror längst nicht mehr die politische Hauptstadt ist, spielt sich hier weiterhin fast das gesamte touristische und wirtschaftliche Leben ab.
Mit Continental fliege ich von Manila nach Guam. Der Flug geht um 23:25 Uhr los; durch die Zeitverschiebung von zwei Stunden komme ich um fünf Uhr morgens an. Für Manila → Guam → Palau → Manila, also drei Flüge, zahle ich 603 USD.
Es gibt nicht sonderlich viele Flüge nach Timor-Leste, daher musste ich länger warten, bis ich in Timor-Leste vorbeikam. Die Routen geht entweder über Darwin (Australien) oder Denpasar/Bali (Indonesien). Bei meinem Indonesienreise hatte ich bisher zu wenig Zeit für einen Abstecher, aber es passte perfekt von meiner Pazifikreise zurück nach Deutschland, in dem ich von den Pazifikinseln (Vanuatu im meinem Fall) nach Darwin – nicht direkt, geht über Brisbane – und dann nach Timor-Leste und weiter über Denpasar nach Jakarta und zurück nach Deutschland. Von Australien nach Timor-Leste brachte mich Quantas, das aber von Airnorth operated wird; das One-Way-Ticket ist mit 440 AUD kein Schnäppchen und der Flug ist auch nicht lang. (Günstiger wäre im Endeffekt gekommen, wenn ich Two-Way Denpasar geflogen wäre.) Quantas verärgerte mich auch, da sie aus welchen Gründen auch immer von meine Kreditkarten nicht buchen konnte und anstatt mit eine Email mit dem Grund zu nennen, schreiben sie mir eine Email ich soll zum nächsten Ticket-Schalter kommen. Ein Grund nennt die Email nicht und ich versuche Quantas zurückzuschreiben, doch ich scheitere, da es keine Email-Adresse gibt. Keine! (Ein Reply an die zugestellte geht nicht, da das eine Dummy-Adresse ist.) Erst am Flughafen einen Tag zuvor in Brisbane am Schalter erfahre ich, dass ich überhaupt kein Ticket habe und erst leitet mich die Dame zum Telefon weiter, in dem ich die ersten Minuten in der Warteschlage hänge, bis sie dann sagt, ich könne es auch bei ihr neu buchen. Das mache ich auch und so bekomme ich ein Tag vor meiner Abreise mein Ticket; der Preis blieb der gleiche wie bei meiner ersten „Buchung“.
> Hinweis: Dieser Reisebericht beschreibt eine Reise im März 2011. Preise, Verbindungen, Steuern, Anbieter und Öffnungszeiten sind historische Angaben und heute nicht mehr verlässlich.
> Hinweis: Dieser Bericht beschreibt eine Reise im Februar 2011. Preise, Verkehrsverbindungen, Unterkünfte und politische Einschätzungen sind historische Angaben.
Die größte Insel Fidschis ist Viti Levu; danach folgen Vanua Levu und Taveuni. Gerade Taveuni ist bei Tauchern wegen der Somosomo Strait und des Great White Wall berühmt. Ich bleibe diesmal aber auf Viti Levu und mache nur einen Tagesausflug in die Yasawa-Inseln. Von Nadi aus gehen meine Flüge weiter zu den anderen Pazifikinseln.
Für eine Unterbringung in Amerikanisch-Samoa surfe ich Vortag im Internet, bis ich das Tradewinds Hotel ( 149 USD ) fand. Zwar konnte man meine E-Mail nicht rechtzeitig beantworten, aber als ich am Airport nach etwa 30 Minuten ankomme, fährt schon ein Dicker-Ami-Schlitten vor und sammelt mich ein. Wirklich weit liegt das Hotel vom Airport nicht entfernt, aber es ist schon ein Stück zur Stadt und zum Laufen viel zu weit. (Im Rechnungskopf steht Pago Pago, was definitiv falsch ist.) Da es am Nachmittag regnet, bleibe ich im Hotel, was mit Wifi im Café und LAN-Kabel im Raum freien Internetzugang bietet. Der Raum ist groß und gut eingerichtet. Da, wie in Amerika 110 Volt und somit auch in Samoa (und Neuseeland) ein inkompatibles Stromnetz und Steckersystem verwendet wird, kann ich glücklicherweise auf einen Transformator vom Hotel zurückgreifen, sodass ich mein Laptop laden kann. Das Hotel hat auch einen Pool und ein Fitnessstudio. Ich bestelle mir Essen aufs Zimmer und bin verblüfft, wie günstig das ist. Der Preis vom Menü ist zwar um 2 USD nach oben gerutscht, aber für 8,50 (plus 2 USD „room-service“) ein Menü mit Salat, Fisch und Reis ist immer noch günstig. Da die Espressomaschine defekt ist, kann ich leider keinen Capuccino bestellen und es gibt auch ein kleines Missverständnis mit dem Bett – da die Bettlaken verknittert sind frage ich den Zimmerservice, ob das vielleicht nicht frisch ist. Die waren sich nicht sicher, wechselten alles und sagen mir dann, dass seit Monaten die große Bügelmaschine defekt sei, daher gibt es keine ordentlichen Laken, sondern „es sieht eben so aus“.
> Hinweis: Dieser Bericht beschreibt eine Reise Anfang 2011. Preise, Verkehrsverbindungen, Unterkünfte, Anbieter und politische Einordnungen sind historische Angaben.
Mit einem Emirates-A380 komme ich aus Australien in Auckland an. Der Flieger ist gut gefüllt, entsprechend lange dauern Immigration und Biosecurity-Kontrolle. Bei Lebensmitteln, Pflanzen, Samen und tierischen Produkten versteht Neuseeland wenig Spaß – die isolierte Tier- und Pflanzenwelt ist gegenüber eingeschleppten Arten besonders empfindlich. Das aus Australien eingeführte Possum ist dafür ein anschauliches Beispiel.
Mit Südafrika beginnt meine zweite große Rundreise durch Afrika 2010, die über Namibia, Sambia, Simbabwe, Äthiopien und Somaliland bis nach Dschibuti führt. Es ist mein zweiter Besuch in Südafrika und Kapstadt; beim ersten Mal war ich 2008/2009 drei Wochen mit dem Mietwagen unterwegs.
Meine zweite große Rundreise durch mehrere Länder Afrikas beginnt im Oktober 2010 in Kapstadt und führt mich in rund acht Wochen bis nach Dschibuti. Auch sie besteht aus zwei Teilen: Im ersten fahre ich mit dem Mietwagen von Kapstadt über die Garden Route und durch die Karoo bis Upington, wo ich das Auto abgebe. Im zweiten geht es mit Bussen, dem Zug und Flügen weiter Richtung Norden. Über Namibia, Sambia, Simbabwe, Äthiopien und Somaliland erreiche ich im November Dschibuti.
Von Dubai fahre ich mit dem Mietwagen nach Abu Dhabi. Je nach Ausgangspunkt sind es etwa 130 Kilometer, und die Anfahrt ist unkompliziert. Das Stadtbild unterscheidet sich von Dubai: Mehr Hochhäuser stehen dicht beieinander, zugleich wirkt alles etwas normaler und weniger herausgeputzt.
Kenia ist die letzte Station meiner ersten großen Rundreise durch Afrika 2008/2009, die im Dezember in Namibia begonnen hat. Ich komme mit dem Flugzeug von Sansibar in Tansania.
Lesotho besuche ich im Dezember 2008 mit dem Mietwagen während meiner ersten großen Rundreise durch Afrika. Der Abstecher gehört zu meiner Fahrt durch Südafrika.
Südafrika ist eine Station meiner ersten großen Rundreise durch Afrika 2008/2009. Mit dem Mietwagen bin ich hier einschließlich der Abstecher nach Eswatini, Mosambik und Lesotho rund zwei Wochen unterwegs. Es ist mein erster Besuch in Südafrika; wiedergekommen bin ich 2010 und 2011.
Eswatini besuche ich im Dezember 2008 während meiner ersten großen Rundreise durch Afrika. Damals heißt das Land noch Swasiland. Erst zehn Jahre später, zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit, benennt König Mswati III. es in Eswatini um, „Land der Swasi“ in der Landessprache siSwati. Dass ein einzelner Monarch so etwas einfach beschließen kann, ist typisch für das Land: Eswatini gehört zu den letzten absoluten Monarchien der Welt.
Meine erste große Rundreise durch mehrere Länder Afrikas beginnt im Dezember 2008 in Namibia und führt mich in rund acht Wochen bis nach Kenia. Die Reise besteht aus zwei Teilen: Im ersten fahre ich einen Monat lang mit dem Mietwagen eine große Runde von Windhoek durch Botswana und Südafrika und durch den Süden Namibias zurück nach Windhoek, wo ich das Auto abgebe. Im zweiten geht es mit Bussen und zuletzt mit dem Flugzeug weiter, über Sambia, Malawi und Tansania bis Nairobi und Mombasa, von wo ich nach Deutschland zurückfliege.
Botswana ist eine Station meiner ersten großen Rundreise durch Afrika im Dezember 2008. Ich komme mit dem Mietwagen aus Namibia und fahre weiter nach Südafrika.
Namibia ist für mich das erste richtige afrikanische Land – wenn man von Ägypten und Tunesien einmal absieht. Insgesamt führen mich vier Reisen hierher; dies ist die erste. Die unendliche Weite der Landschaft ist traumhaft, nachts ist die Milchstraße hell zu sehen, so klar, wie sie durch die Lichtverschmutzung in Deutschland nie leuchtet. Doch auch die Unterschiede in der Bevölkerung entgehen einem nicht: eine arme Landbevölkerung auf der einen Seite und eine kleine weiße, deutschsprachige Schicht, die in feinen Cafés in Swakopmund speist, auf der anderen.